Devisen werden grundsätzlich auf zwei Arten gehandelt. Über eine organisierte Börse oder "Over the Counter" (außerbörslich). Das Volumen börsengehandelter Devisen ist dabei im Vergleich zum gesamten Währungsmarkt nur sehr gering. Die überwiegende Mehrzahl der Devisentransaktionen wird zwischen den Banken und anderen Währungsmarktteilnehmern außerbörslich getätigt.
1. Börsengehandelte Devisen
Im Falle einer organisierten Börse wie der Chicago Mercantile Exchange (CME) in den USA werden auf dem International Money Market (IMM) Währungskontrakte standardisierter Größen gehandelt, die einen bestimmten Währungswert darstellen. Ein zentrale Clearingstelle ist für den Abgleich von Transaktionen zwischen den Kontrahenten verantwortlich. Der Handel von Futures auf Währungen birgt verschiedene Nachteile. Diese sind im Kapitel "Vorteile des Devisenhandels" im Einzelnen beschrieben.
2. Der Devisenmarkt
Im Vergleich dazu beteiligt sich am außerbörslichen Devisenhandel eine Vielzahl von Marktteilnehmern auf der ganzen Welt. Die Attraktivität des Kurses, der Ruf und das Handelsumfeld bestimmen dabei, mit wem eine Transaktion getätigt wird. Der Devisenmarkt ist wohl der wettbewerbsintensivste Markt der Welt. Broker wie ACM müssen daher die höchsten Dienstleistungsstandards erfüllen und stets den Marktanforderungen und -praktiken genügen, wollen sie neue Kunden hinzugewinnen und die bestehenden halten. Laut einer 2007 unter der Federführung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) durchgeführten Umfrage belief sich der Umsatz der berichterstattenden Händler am Devisenmarkt auf rund USD 3,2 Billionen pro Tag, ein Anstieg um mehr als 60 % seit 2004.
Von allen Finanzzentren weltweit verzeichnet Großbritannien das höchste Handelsvolumen bei Devisen. Der Handel mit der Landeswährung, dem britischen Pfund, wird dabei aber noch von mehreren anderen Währungen übertroffen. Wie auf der Grafik ersichtlich, entfallen rund 34 Prozent des weltweiten Handels auf Großbritannien. Die USA liegen weit abgeschlagen auf Rang zwei mit 17 Prozent, gefolgt von der Schweiz an dritter Stelle mit 6,1 Prozent. Japan hingegen ist mit 6 Prozent lediglich Vierter.
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