| Die Prinzip des Handels auf Marginbasis ist weniger komplex, als es manchmal dargestellt wird, und lässt sich am besten so erklären:
Beim Marginhandel nutzt der Händler einen kostenlosen, kurzfristigen Kredit der Institution, die die Margin bietet. Mit diesem kurzfristigen Kredit erwirbt der Händler einen Betrag in der entsprechenden Währung, der den Betrag auf dem Konto des Händlers um ein Vielfaches übersteigt. Nachfolgendes Beispiel veranschaulicht das Prinzip:
Beispiel: Händler X verfügt bei ACM über ein Konto mit 50.000 EUR. Die Höhe der gehandelten Tickets beläuft sich auf 1.000.000 EUR/USD, was eine Margin von 5% ergibt (50.000 ist 5% von 1.000.000). Wie aber kann der Händler mit einem Betrag handeln, der die ihm zur Verfügung stehenden Mittel um das Zwanzigfache übersteigt? ACM gewährt dem Händler vorübergehend einen Kredit über den Betrag, den er für die gewünschte Transaktion benötigt. Ohne das Marginprinzip könnte der Händler X lediglich Tickets über 50.000 EUR/USD kaufen bzw. verkaufen. Auf dem Standardkonto bietet ACM eine Margin von 1% und ermöglicht Händler X demnach, Transaktionen in Höhe von 5.000.000 Euro auf einmal vorzunehmen.
Die Margin dient als Sicherheit für eventuelle Verluste, die Ihnen möglicherweise entstehen. Da kein physischer Kauf oder Verkauf erfolgt, bildet eine ausreichende Margin die einzige Voraussetzung für den Handel und ist der einzige Grund, weshalb Sie über Mittel auf Ihrem Konto verfügen müssen.
Mit der von uns angebotenen Marginkapazität wollen wir bei ACM Händlern ermöglichen, Positionen auf dem gewünschten Risikoniveau einzugehen. Allerdings empfehlen wir nicht mit der vollen 1% Margin zu handeln, da dies hohe Risiken birgt. Letztlich liegt die Entscheidung, welche Transaktion der persönlichen Risikobereitschaft entspricht, beim Händler. |