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Der Händler X verfügt über ein Konto von 50.000 US-Dollar.
Er kauft am Markt 500.000 EUR/USD zu 1,1500 und platziert eine Stop-Loss-Order bei 1,1460.
Sein maximales Risiko beträgt zu diesem Zeitpunkt 2000 US-Dollar. Die Marginauslastung liegt mit 10% deutlich über dem Minimum.
Im Tagesverlauf bewegt sich der Kurs im Handel und tendiert anfänglich auf 1,1480 nach unten.
Der unrealisierte Verlust für den Händler X liegt nun bei 1000 US-Dollar und seine Marginauslastung ist auf 9,60% gesunken, worin der Effekt der Abwärtsbewegung auf seine Marginkapazität zum Ausdruck kommt.
Der Kurs steigt daraufhin wieder auf 1,1550 und der Händler X entscheidet sich, den Gewinn zu realisieren. Er verkauft bei 1,1550 und erzielt einen Gewinn von 2500 US-Dollar, was einer Rendite von 5% auf seinen Kontostand entspricht. Der Händler X erzielte mit einem Risiko von lediglich 2000 US-Dollar einen Gewinn von 2500 US-Dollar, was einem Risiko-Rendite-Verhältnis von 1,25 entspricht. Und ein hohes Risiko-Rendite-Verhältnis müsste das Ziel eines jeden Händlers sein.
Bitte seien Sie sich bewusst, dass es sich bei obigem Beispiel um ein willkürliches Fallbeispiel handelt. Es soll in keiner Weise impliziert werden, dass das Gewinnpotenzial im Devisenhandel das Verlustpotenzial übersteigt. |