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Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen |
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Devisen warten auf Ausbruch aus jüngsten Spannen
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Diese Woche konnten weder die Wirtschaftsmeldungen noch die unerwarteten Äußerungen der Fed zur Zinspolitik die wichtigen Währungspaare dazu veranlassen, ihre fest verankerten Spannen zu verlassen. Trotz der Aussagen von Bernanke am Montag, dem Präsidenten der San Francisco Fed, Yellen, am Dienstag und dem Präsidenten der St Louis Fed, Bullard, gestern scheint der USD nicht in der Lage zu sein, aus seinen eingefahrenen Konsolidierungszonen auszubrechen. EURUSD ist zwischen 1,4800 und 1,4990 gefangen, wobei die flüchtigen Risikoappetit- und Risikoaversionswellen das Paar von einem zum anderen Ende schicken, ohne je eine nachhaltige Dynamik aufbauen zu können. Die Spekulationen über eine morgen auslaufende, umfangreiche Optionsstruktur mit Ausübungspreisen bei 1,4800 und 1,5100 wurde als mögliche Erklärung für die hartnäckige Widerstandsfähigkeit der wichtigen technischen Unterstützung und des wichtigen technischen Widerstands genannt. Sollte dies zutreffen, könnten wir endlich einen Ausbruch von USD und frische Volatilität an den Devisenmärkten sehen. Heute Morgen wurden die britischen Einzelhandelsumsätze veröffentlicht, die einen Zuwachs im Vormonatsvergleich von 0,4% für Oktober aufwiesen. Die Zahlen des Vormonats wurden von 0,0% auf 0,4% nach oben korrigiert. Die zur gleichen Zeit bekannt gegebene M4 Geldmenge wies einen Anstieg von 1,8% im Vormonatsvergleich auf (Prognose von 1,0%) und auch hier wurden die September-Zahlen leicht nach oben korrigiert. GBPUSD hat sich vom Abgrund der unteren Unterstützungslinien zurückgezogen (nachdem es heute Morgen ein Tief von 1,6643 berührt hatte) und sich zu Redaktionsschluss bis auf 1,6690 erholt, eindeutig innerhalb seines eigenen Kanals von 1,6650-1,6840. Nachdem die europäischen Daten jetzt bereits publik sind, ist mit einer leichten US-Sitzung zu rechnen. Allerdings steht für heute Nachmittag auf beiden Seiten des Atlantiks eine Reihe von Reden an. Angesichts des bisherigen Wochenverlaufs, in dem die offiziellen Äußerungen die sachdienlichste Antriebskraft an den Devisenmärkten darstellten, hoffen wird, dass Geithner, Fisher oder Trichet den Märkten einige zusätzliche Katalysatoren liefern können.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):
13:30 USD Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, 14. Nov., in Tsd., Prognose von 504, zuletzt 502 13:30 USD Folgeanträge auf Arbeitslosenunterstützung, 7. Nov., in Tsd., Prognose von 5598, zuvor 5631 13:30 CAD Großhandelsumsätze, Sept., Vormonatsvergleich, in %, Prognose von 1,0, zuvor -1,4 13:30 CAD Frühindikatoren, Okt., Vormonatsvergleich, in %, Prognose von 0,7, zuvor 1,1 15:00 USD Philadelphia Fed Index, Nov., Prognose von 12,2, zuvor 11,5 15:00 USD Frühindikatoren, Okt., Vormonatsvergleich, in %, Prognose von 0,4, zuvor 1,0
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Risiken heute:

EurUsd Gestern erwähnten wir die Bearish Engulfing Candle des Vortages und wiesen darauf hin, dass am Folgetag eine Korrektur zurück in diese Candle eintreten kann, bevor eine neue Verkaufswelle einsetzt. Das Paar hat sich genau an diesen Prognosen orientiert und ist direkt bis zum 10-tägigen Abwärtstrend bei 1,4990 angestiegen, bevor es sich wieder zum 12-monatigen Aufwärtstrend zurückzog. Zudem äußerten wir, dass diese Entwicklung den mittelfristig orientierten Bären Mut machen würde, weil sie den mittelfristigen Aufwärtstrend erneut angreift, während der Ausbruchmarke nach oben von 1,5050 keine Besuche abgestattet werden. Zwar liegt das Risk/Reward Ratio deutlich auf der langen Seite, aber die Anhaltspunkte auf Erfolgschancen sehen nicht allzu gut aus. Die Aktivität scheint größtenteils auf intraday oder kurzfristig orientierte Anleger zurückzuführen zu sein, da das Paar ausgehend von der Unterstützung von 1,4842 direkt hintereinander zwei Hammer Candles bildete, was für gewisse Short-Deckungskäufe und Gewinnmitnahmen spricht. Sollten sich jedoch der 10-tägige Abwärtstrend behaupten können und diesen Unterstützungslinien in den nächsten 24 Stunden immer wieder Besuche abgestattet werden, können die Bären aus ihrem Winterschlaf erwachen und die USD-Carry Traders werden am Montag eine böse Überraschung erleben. Ein Hourly Close über 1,4994 macht dieses Szenario zu Nichte.
GbpUsd Wie auch bei den anderen Paaren lässt USD heute Morgen seine Muskeln spielen und GBPUSD liebäugelt jetzt mit der Unterstützung von 1,6663 und dem steigenden Dreieck im Aufwärtstrend. Man könnte argumentierten, dass es sich hierbei um einen guten Long-Einstiegspunkt handelt. Da jedoch der Großteil der steigenden Dreiecke nach unten anstatt nach oben bricht, halte ich mich hier zurück und werde in den nächsten Stunden weitere Informationen aus dem Handelsverlauf sammeln. Gibt das Dreieck nach unten nach, wird es nicht an Gelegenheiten mangeln, in den kommenden Tagen short zu gehen und falls ich eine Long-Chance verpasse, nun gut. Es sprechen nur sehr wenig technische Daten für ein Aufwärtsspiel. Es gilt also das alte Sprichwort: im Zweifelsfall die Finger davon lassen.
UsdJpy Heute Morgen hat sich für Intraday-Long-Interessenten und möglicherweise sogar für Interessenten an stärker mittelfristigen Long-Positionen eine Gelegenheit abgezeichnet. Das Paar hat ab der Marke von 88,84 auf dem 15-Minuten-Chart bullische Candles gebildet. Zwar schwebt ein Abwärtstrend darüber, aber das Risk/Reward Ratio für Long-Positionen ist beeindruckend. Die Stops liegen direkt unter 88,65. Spekulanten werden zweifelsohne versuchen, das Paar bereits bei 89,17 abzustoßen, aber intraday besteht Spielraum für einen Anstieg bis auf 89,30 und alle Augen sind auf 89,75 gerichtet, als Anzeichen einer zunehmenden USD-Stärke.
UsdChf Das Paar hat sich ausgehend vom Tief von 16. Nov. gestern in den kurzfristigen schwingenden Kanal begeben und sofort wieder der Widerstandszone zwischen 1,0186 und 1,0205 einen Besuch abgestattet. Dort hat es auf dem Stundenchart einen Hanging Man gezeichnet und ist etwas überkauft (eigentlich das direkte Gegenstück zu EURUSD). Intraday-Shorts amüsieren sich großartig mit diesem Widerstand. Einige Händler müssen allein im November deutlich mehr als 200 Pips eingestrichen haben, indem sie bei einem einfachen Widerstand short gegangen sind. Die Marke von 1,0205 muss immer noch ausgehoben werden, bevor USD-Bullen ins Spiel kommen können. Bei den Bären trifft die Unterstützung von 1,0110 jetzt auf den 3-tätigen Aufwärtstrend. Beim ersten Besuch ist mit einem Abprallen zu rechnen, ein guter Zeitpunkt, um Deckungskäufe zu tätigen.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.5100 |
1.7041 |
93.50 |
1.0360 |
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1.5062 |
1.6900 |
91.50 |
1.0290 |
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1.5046 |
1.6840 |
90.05 |
1.0200 |
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1.4867 |
1.6690 |
88.95 |
1.0180 |
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1.4810 |
1.6650 |
88.80 |
1.0034 |
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1.4700 |
1.6515 |
88.00 |
1.0000 |
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1.4626 |
1.6460 |
87.15 |
0.9890 |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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