Devisenhandel zu den attraktivsten Konditionen. ACM bietet Devisenhandel ohne Gebühren, steuerfrei und zu den niedrigsten Spreads bei garantierter Orderausführung

Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen

AddThis Feed Button Bookmark and Share


Warten auf die Einschätzung der EU zu Griechenlands Plan zur Haushaltssanierung
Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Nur einen Tag, nachdem die RBA eine Veränderung der chinesischen Politik als Grund für die Beibehaltung der Zinsen angeführt hatte, warnte die Ratingagentur Fitch, dass Banken in China unter allen asiatischen Ländern mit dem größten „Risiko einer Blasenbildung“ konfrontiert seien. Das hat der Risikofreude vorübergehend den Wind aus den Segeln genommen und ließ EURUSD auf 1,3946 nachgeben. Allerdings konnten die Märkte zu Beginn in Europa eine Rallye hinlegen und die Händler bereiteten sich auf einen ereignis- und datenreichen Tag vor. Gold durchbrach den Trendlinien-Widerstand bei $1122 und zog den EUR mit sich. Nur einen Tag, nachdem die RBA die Märkte mit der Beibehaltung der Zinsen überrascht hatte, weitete sich das australische Handelsdefizit von 1,7 Mrd. AUD im November auf 2,25 Mrd. AUD (gegenüber erwarteten -2,5 Mrd. AUD) im Dezember aus und zeigte so eine deutliche Erholung bei sowohl Importen als auch Exporten. Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass die RBA die Zinsen im März anheben wird und der AUD kurzfristig gut gestützt sein dürfte (AUDUSD legte auf 0,8920 zu, im Einklang mit der Rallye bei Rohstoffen und bei Risikogeschäften). In Europa wird die wichtigste Meldung des Tages die Veröffentlichung der Einschätzung der EU zu Griechenlands Plan zur Haushaltssanierung sein. Ein Teil der heutigen Erholung bei Trades mit Risikokorrelation könnte auf die geringer werdenden Sorgen über Griechenland und auf die bloße Tatsache, dass überhaupt etwas getan wird, zurückzuführen sein. Wie um dies zu bezeugen konnte man leichte Verengungen bei den Spreads der fünfjährigen CDS auf griechische Staatsanleihen beobachten. Man geht davon aus, dass in der Pressekonferenz zwei Themen angesprochen werden: 1. die Analyse und die Unterstützung der griechischen Strategie zur Senkung des Haushaltsdefizits und 2. die Erklärung des EU-Überwachungsplans. Wir denken, dass die EU langfristig mit irgendeiner Art von Finanzierungsprogramm wird eingreifen müssen, sie wird dies aber höchstwahrscheinlich in diesem Bericht nicht erwähnen. Heute liegt das Risiko darin, dass der Bericht und die Kommentare nicht weit genug gehen werden, um die Befürchtungen der Märkte zu beschwichtigen, worunter der EUR leiden würde. Wir bevorzugen bei EURUSD eine Short-Position. Man geht davon aus, dass die Norges Bank bei ihrer Sitzung die Zinsen stabil bei 1,75% beibehalten wird, nachdem sie sie bei den vorangegangenen beiden Sitzungen (zuletzt am 16. Dezember) jeweils angehoben hat. Nach der überraschenden Anhebung um 25 Basispunkte bei der letzten Sitzung, die viele Analysten auf dem falschen Fuß erwischt hat, besteht eindeutig die Möglichkeit, dass die Konsensprognose die norwegische Wirtschaft einmal mehr unterschätzt hat. Die jüngsten Umsatzzahlen waren mit 1,1% im Monatsvergleich stark, und auch die Einkaufsmanagerindexdaten für Januar deuten mit 50,1 auf eine weitere Erholung der Wirtschaft hin. Dennoch reihen wir uns ein in die Mehrheit derer, die glauben, dass die Bank die Zinsen diesen Monat beibehalten wird. Dies steht im Einklang mit der Prognose des stellvertretenden Gouverneurs der Norges Bank vom Dezember, in der er sagte, dass er für die Zinsen für März einen Stand von 1,75% erwarte, und passt auch zu der Begründung, dass das Direktorium zunächst den Inhalt des nächsten währungspolitischen Berichts, der am 24. März veröffentlicht wird, abwarten will, bevor es eine Entscheidung zu einer weiteren Straffung der Zinszügel trifft. In den USA werden die ADP-Beschäftigungsberichte dazu beitragen, die Erwartungen für die am Freitag anstehenden entscheidenden Zahlen zur Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft zu festigen. Wir haben in den jüngsten Tagen eine Anpassung nach unten festgestellt, die derzeitige Konsens Meinung liegt nun bei -30.000. Sollten die ADP-Daten dem entsprechen und sollte es nicht erneut zu einer spektakulären Abweichung kommen, dann würden die Daten zur Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft bei etwa 25.000 liegen, was sich sehr positiv auf den USD auswirken dürfte.

Forex-Chart

Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):

08:00 TRY Verbraucherpreisindex, Dez., (in %, Vorjahresvergleich), zuletzt 6,5
08:53 EUR Deutschland: Endgültiger Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor, Jan., Prognose von 51,2, zuletzt 51,2
08:58 EUR Endgültiger Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor, Jan., Prognose von 52,3, zuletzt 52,3
08:58 EUR Endgültiger Einkaufsmanager-Gesamtindex, Jan., Prognose von 53,6, zuletzt 53,6
09:00 NOK AKU-Arbeitslosenquote, Nov., in %, Prognose von 3,3, zuletzt 3,2
09:28 GBP Einkaufsmanagerindex im Dienstleistungsgewerbe, Jan., Prognose von 56,5 nach 56,8
10:00 EUR Einzelhandelsumsätze, Dez., Vormonatsvergleich (Vorjahresvergleich), Prognose von 0,4% nach -1,2% (-4,0%)
10:00 EUR EU-Pressekonferenz zu Griechenlands Stabilisierungsprogramm
13:00 NOK Bekanntgabe der Zinsentscheidung der Norges Bank, unverändert 1,75%
13:15 USD Veränderung der ADP-Beschäftigungszahlen für den privaten Sektor, Jan., in Tsd., Prognose von -30 nach -84
15:00 USD ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe, Jan., Prognose von 51,0 nach 49,8
21:45 NZD Arbeitslosenquote, Vorquartalsvergleich, 4. Quartal, Prognose von 6,8% nach 6,5%


Risiken heute:

EurUsd Trotz des gestrigen Mangels an Katalysatoren sehen wir nun ein paar mehr Anzeichen dafür, dass bei EURUSD kurzfristig eine Verlagerung hin zu einer bullishen Korrektur stattfinden könnte: Erstens haben wir die RSI-Divergenz, die das Montagstief bei 1,3852 begleitete und darauf hindeutet, dass sich die Dynamik dieser Phase der Verkaufswelle abschwächt. Zweitens legt die Überquerung unseres stochastischen Oszillators (erstmals am Montag festgestellt, aber gestern bestätigt) nahe, dass es zu einer Umkehr des überverkauften Zustands kommen könnte. Und drittens verweist auch die Morning Star Candlestick-Formation, die sich im Tageschart ausgebildet hat, ebenfalls auf die Wahrscheinlichkeit einer bullishen Trendumkehr, da die Bullen die Oberhand gewinnen. Heute Morgen hat das Währungspaar über den Widerstand bei 1,4000 hinaus zugelegt, aber erst ein Überwinden der Marke von 1,4300 würde uns wirklich zwingen, den vorherrschenden negativen Trend mittelfristig zu überdenken. Derzeit halten wir uns zurück, morgen steht ein bevorstehendes Risikoereignis an.

GbpUsd Die Erholung beim Währungspaar GBPUSD dürfte dazu geführt haben, dass sich kurzfristig orientierte Händler vor Freude über die Möglichkeit für erneute Short-Positionen bei etwa 1,6080 ihre Hände gerieben haben. Dieses Niveau dürfte eine große Hürde darstellen, die das Paar nach seinem jüngsten Durchbruch darunter am 29. Januar überwinden muss. Der gleitende 50-Tagesdurchschnitt liegt jetzt bei 1,6139, ein Niveau, das weiteres Verkaufsinteresse auslösen dürfte. Auch das Hoch vom 29. Januar bei 1,6180 wird als weiterer Schutz für Short-Positionen fungieren, es fällt mit der Spitze des zweiwöchigen Abwärtstrendkanals zusammen. Nur dann, wenn 1,6200 dauerhaft durchbrochen wird, gerät die bearishe Tendenz bei diesem Währungspaar in Gefahr, daher bleiben wir vorerst short und warten auf ein erneutes Antesten von 1,5833 und danach 1,5707.

UsdJpy USDJPY konnte die jüngsten positiven Überraschungen bei US-Daten nicht ausnutzen, es traf zwischen 90,75 und 91,00 (fällt zusammen mit dem oberen Ende des Abwärtstrendkanals, der seit 7. Januar zu beobachten ist) auf ein beträchtliches Angebot. Wie wir gestern erwartet haben löste der Scheitelpunkt des Gipfels zwischen dem einwöchigen Aufwärtstrend und dem vierwöchigen Abwärtstrend schließlich in den vergangenen 12 Stunden einen Ausbruch aus, der aber letztlich nach unten erfolgte – entgegen unserer Tendenz. Seit diesem Zusammenbruch der Trendlinie bei 90,40 hat das Währungspaar vorübergehende Unterstützung bei 90,35 gefunden (38,2% Fibonacci-Retracement der Rallye von 84,83 hin zu 93,77), aber sobald Verkäufer wieder die Oberhand gewannen, stürzte das Paar schnell wieder auf ein Tief bei 90,09. Das technische Bild favorisiert nun stark von hier aus eine Wiederaufnahme des Abwärtstrends, und wir betrachten jegliche Erholung hin zu 90,50 als Verkaufsmöglichkeit, 89,30 (50% Fibonacci-Retracement der Entwicklung von 84,83 hin zu 93,77) vor 89,14 (Tief vom 24. Januar) könnte ins Blickfeld rücken.

UsdChf USDCHF-Händler waren in letzter Zeit jeglicher Volatilität beraubt, das Paar verharrt nach wie vor in engen Intraday-Handelsspannen; ein typisches Beispiel: die Grenzen beschränken sich heute auf magere 1,0512-1,0568. Aber bevor wir das Währungspaar einfach nur als langweiligen Devisenkreuzkurs, vergleichbar mit EURDKK, abtun, lohnt es sich, den Dip von gestern Nacht unter die dreiwöchige Aufwärtstrendlinie bei 1,0555 zu beachten, der auch einem erneuten Antesten heute Morgen bei der Börsensitzung in Asien standgehalten hat. Es ist sicherlich keine spektakuläre Entwicklung nach unten, aber da der Datenkalender gegen Ende der Woche an Interesse gewinnt, wäre die Möglichkeit einer negativen Überraschung bei den Zahlen zur Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft in den USA genau die Art von Katalysator, die eine Korrektur auslösen könnte. Wir behalten die Unterstützung bei 1,0522 im Auge (23,6% Fibonacci-Korrektur der Entwicklung von 1,0131 hin zu 1,0643), darunter folgt dann das Niveau bei 1,0450, das mit dem Tief vom 27. Januar zusammenfällt und einem Fibonacci-Retracement von 38,2% entspricht. Mittelfristig orientiert bleiben wir überzeugte USDCHF-Bullen, wir erwarten einen Durchbruch über 1,0643 (Post-Interventionshoch vom Freitag), der ab zielt auf den wichtigen Abwärtstrendwiderstand bei etwa 1,0710. Nur ein Durchbruch unter die Marke von 1,0250 würde wirklich unsere Ansicht gefährden, dass 0,9919 der Tiefpunkt dieses Abwärtstrends ist.

Resistance and Support:

EURUSD GBPUSD USDJPY USDCHF
1.4115 1.6230 93.77 1.0750
1.4090 1.6180 92.50 1.0710
1.4030 1.6110 91.90 1.0643
1.4014 1.6060 90.14 1.0513
1.3830 1.5980 89.36 1.0445
1.3790 1.5845 88.00 1.0400
1.3755 1.5770 87.37 1.0375
S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt


 

 
 
 Archives:
 <<February 2010>>
SunMonTueWedThuFriSat
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28      
Aktuelle Wechselkurse 
Kontakt 
Bitte um
  Rückruf
  Antwort per E-Mail
  Live Chat


 Vollständiges Verzeichnis
  der Telefonnummern
 Telefonhandel rund um die Uhr
 +41 58 226 22 02
Devisen-Newsletter 
Newsletter Forex
 
Instrumente für den Handel 
Währungsrechner

Urheberrechtlich geschützt © 2010 Advanced Currency Markets SA. Alle Rechte vorbehalten.
ACM Advanced currency markets SA, 50 rue du Rhône, 1204 Genf, Schweiz.
ACM Forex ¤ ACM kontaktieren ¤ Haftungshinweis ¤ Datenschutz ¤ Sitemap
 
Live Chat | Kontakt     Forex DemokontoForex Live-Konto  
ACM Forex