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Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen |
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Augenmerk auf BIP der Eurozone
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Die jüngste Entscheidung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank fiel erwartungsgemäß aus. Die Zielvorgabe für die Fed Funds Rate blieb unverändert und es sind keine zusätzlichen Treasurieskäufe geplant. Der Dollar konnte sofort nach dieser Bekanntgabe an Wert zulegen, gab seine Gewinne jedoch genau so schnell wieder ab. Die Anleger sind sich weiterhin im Unklaren darüber, ob die bisherige Korrelation zwischen Risikobereitschaft und Dollar-Schwäche weiterhin Bestand hat. Allerdings führte die Stellungnahme des Offenmarktausschusses zumindest nicht zu einer Dollar-Massenflucht. Der Dollar gab letztendlich etwas nach, weil die Federal Reserve ein weniger düsteres Bild für die Zukunft der US-Wirtschaft zeichnete. Diese Einschätzung führte zu einer Rückkehr der Anleger zu Rohstoffwährungen. Der Euro wie auch andere Hochzinswährungen (beispielweise der Australdollar und der neuseeländische Dollar) notierten fester. Letzterer konnte gegenüber USD und JPY beträchtlich an Wert gewinnen, nachdem er an den letzten Handelstagen unter einem aggressiven Ausverkauf gelitten hatte. Der Euro stieg ausgehend von seiner Notierung im späten US-Handel am Mittwoch um 0,3 Prozent auf $ 1,4227. AUD verbesserte sich, nach seinem Rückgang auf 0,8180 am Mittwoch, um 0,2 Prozent auf 0,8352. Der Kiwi-Dollar konnte nach dem Mittwoch-Tief von 0,6599 im Tagesverlauf um 0,2 Prozent auf 0,6730 klettern. Das Aufwärtspotenzial der US-Währung gegenüber dem Yen scheint begrenzt zu sein. Dies ist auf Spekulationen über Dollar-Verkäufe im Rahmen der Rückführung von Geldern durch japanische Investoren zurückzuführen, die sich auf den Termin für Zinszahlungen in Höhe von $ 27 Milliarden für am 15. August fällige US-Treasuries beziehen. Zudem werden am selben Tag verzinsliche Wertpapiere in Höhe von $ 61 Milliarden fällig. In Europa stehen heute zahlreiche Datenmeldungen an. Die Kontraktion des BIP des Euroraums dürfte sich im 2. Quartal fortgesetzt haben, allerdings deutlich langsamer als in den beiden vorhergegangenen Quartalen. Der Privatverbrauch im 2. Quartal dürfte, gestützt durch die Abwrackprämien in einigen Mitgliedsstaaten, vermutlich gestiegen sein. Allerdings wurde dessen Auswirkung auf das Gesamt-BIP wahrscheinlich durch einen weiteren Rückgang der Lagerbestände zu Nichte gemacht. Für die Kapitalausgaben im 2. Quartal wird mit einem weiteren Rückgang gerechnet. Der Beitrag der Nettoexporte zum BIP hingegen dürfte, nach einem deutlich negativen Beitrag im 1. Quartal, neutral ausfallen.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):

08:00 EUR Monatsbericht der Europäischen Zentralbank (Aug) 09:00 EUR Bruttoinlandsprodukt, Eurozone, saisonbereinigt (Vorquartalsvergleich), -0,5% nach -2,5% 09:00 EUR Bruttoinlandsprodukt, Eurozone, saisonbereinigt (Vorjahresvergleich), -5,1% nach -4,9% 12:30 USD Vorausschätzung für Einzelhandelsumsätze (Juli) 0,5% nach 0,6% 12:30 USD Einzelhandelsumsätze ohne Automobile (Juli), 0,1% nach 0,3% 12:30 USD Importpreisindex (Vormonatsvergleich) (Juli) -0,5% nach 3,2% 12:30 USD Importpreisindex (Vorjahresvergleich) (Juli) -19,0% nach -17,4% 12:30 USD Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (8. Aug.) 540.000 nach 550.000 12:30 USD Laufende Anträge (1. Aug.) 6.350.000 nach 6.310.000 14:00 USD Lagerbestände (Juni), -0,9% nach -1,0% 22:45 NZD Einzelhandelsumsätze (Vormonatsvergleich) (Juni), -0,3% nach 0,8% 22:45 NZD Einzelhandelsumsätze ohne Autos (Vormonatsvergleich) (Juni) -0,5% nach 1,6% 22:45 NZD Einzelhandelsumsätze ohne Inflation (Vorquartalsvergleich) (2. Quartal), 0,2% nach -2,9% 23:30 AUD Halbjährliche Stellungnahme des RBA-Gouverneurs vor dem Parlament
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Risiken heute:

EurUsd Die Unterstützung bei 1,4005/90 erwies sich als solide. Demzufolge ist der vom April-Tief ausgehende Aufwärtstrend weiterhin im Spiel. Er könnte sich bis nächste Woche halten. Bis dahin wird EURUSD ungefähr zwischen 1,41 und 1,4350 pendeln. Erst Notierungen unter 1,40 deuten auf einen Abschluss hin und würden für eine tiefgreifendere Korrektur im Bereich von 1,37/1,38 sprechen.
GbpUsd Das Paar hat den wichtigen Unterstützungsbereich zwischen 1,6430 und 1,6340 nicht durchbrochen. Zwar bietet diese Spanne weiterhin Unterstützung, aber auf kurze Sicht besteht das Risiko einer Konsolidierung, die in etwa zwischen 1,64 und 1,67 verlaufen wird.
UsdJpy Das Paar hat die Verkaufssignale auf dem Weg nach unten ausgelöst (Notierungen unter 95,30) und sich dann deutlich erholt. Dieses Zurückschnappen gepaart mit der anhaltenden Schwankung im Umfeld der täglichen Wolkenformation spricht für einen neutralen Ausblick. Nachdem endlich die Nachfrage eingetreten ist, hat sich die Spanne eindeutig zwischen 95,10 und 97,80 etabliert.
UsdChf Dem Paar stehen auf absehbare Zeit keine Kurskorrekturen bevor und wir zögern, zu viel in die jüngsten Kursbewegungen hineinzulesen.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.4450 |
1.6830 |
98.60 |
1.0940 |
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1.4415 |
1.6720 |
97.80 |
1.0890 |
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1.4330 |
1.6660 |
97.25 |
1.0830 |
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1.4258 |
1.6569 |
96.43 |
1.0748 |
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1.4120 |
1.6470 |
95.05 |
1.0650 |
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1.4060 |
1.6390 |
94.60 |
1.0580 |
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1.4000 |
1.6340 |
94.00 |
1.0560 |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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