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Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen |
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USDJPY nähert sich seinem 4-Monats-Tief
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Am Dienstag sah es an den Devisen und Aktienmärkten zu Handelsbeginn so aus, als ob die Händler bereit seien, wieder ein gewisses Risiko einzugehen. EURUSD kletterte über 1,4000, AUDUSD über 0,8000 und EURJPY erreichte 133,50, während sowohl der USD als auch der JPY an Boden verloren. Die große Ausnahme in diesem Trend war Pfund Sterling, das einen deutlichen Ausverkauf erlitt, nachdem die britische Industrieproduktion eine weitere Kontraktion aufwies anstatt der prognostizierten marginalen Verbesserung und das NIESR-Institut seine zuvorige Prognose, dass die britische Wirtschaft zu Ende des 1. Quartals die Talsohle erreicht hätte, in gewisser Weise ins Gegenteil umkehrte. GBPUSD ging von 1,6250 auf 1,6150 zurück. EURGBP hingegen verteuerte sich auf 0,8650. Im US-Handel wurde jeglichen Spekulationen über einen zunehmenden Risikoappetit ein Ende gesetzt; der Dollar und der Yen legten wieder zu. Als erstes erfolgte eine Stellungnahme des Repräsentantenhauses, dass zukünftig möglicherweise ein weiteres Konjunkturförderungspaket von Nöten sei. Daraufhin fielen die Aktien in den Keller. Die negative Stimmung wurde durch die Meldung gefestigt, dass Ausfälle bei Kreditkarten und Hypothekendarlehen ein Allzeithoch erreicht hätten. Vermutungen, dass die CFTC angeblich die Auflegung von Grenzen für Spekulanten in Ölfutures und anderen Energiefutures in Erwägung zieht, um gegen einige der „extremen“ Bewegung vorzugehen, die in jüngster Zeit aufgetreten sind, machten jeglichen verbliebenen Optimismus im Tageshandel endgültig zu Nichte. Rohstoffe tendierten daraufhin allgemein niedriger; Öl ging unter $ 63 pro Barrel aus dem Handel. Zu erwähnen ist, dass EURCHF sich wieder der Marke nähert, bei der die SNB vor kurzem eingegriffen hat. Dies könnte morgen „von Interesse“ sein. Meiner Ansicht nach werden sie ihre Einstellung erneut klar machen… Die zunehmende Risikoaversion am gestrigen Tag war auch beim Handel im Fernen Osten der dominierende Faktor. EURJPY stand von Anfang an, ab 132,00 über Nacht unter anhaltendem Druck und hob letztendlich einige ansehnliche Stopps bei 131,40 aus. Ähnlich erging es auch USDJPY, das sich zurückzog, obwohl bei 94,60 und 94,50 starkes Kaufgebaren zu verzeichnen war, und später Stopps im Bereich von 94,45 aushob. EURUSD litt unter dem Angebotsdruck und zog sich nach dem Ausheben von 1,3900 auf ein Tief von 1,3862 zurück. Spekulationen über Staatskäufe boten bei 1,3875 Einhalt; das Paar erholte sich in der Folge auf 1,3900. Pfund Sterling litt im asiatischen Handel weiterhin unter der negativen Stimmung: GBPUSD ging auf 1,6070 zurück und EURGBP stieg auf 0,8650. Dies war größtenteils auf Äußerungen des ehemaligen Mitglieds des geldpolitischen Ausschusses, Nickell, zurückzuführen, dass der britische Eigenheimmarkt noch weit von einer Erholung entfernt sei und die Bank of England ihre Maßnahmen zur quantitativen Lockerung möglicherweise über die bereits ausgegebenen £ 150 Mrd. ausdehnen wird.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):

06:45 CHF Arbeitslosenquote, Juni, 3,50% nach 3,40% 06:45 CHF Arbeitslosenquote (saisonal bereinigt), Juni, 3,60% nach 3,50% 08:00 TRY Industrieproduktion (Vorjahresvergleich), Mai, -15,80% nach -18,50% 10:00 EUR BIP der Eurozone, saisonbereinigt (Vorquartalsvergleich) (1. Quartal, endgültige Angaben), -2,50% nach -2,50% 10:00 EUR BIP der Eurozone, saisonbereinigt (Vorjahresvergleich) (1. Quartal, endgültige Angaben), -4,80% nach -4,80% 10:00 EUR Haushaltskonsum der Eurozone (Vorquartalsvergleich) (1. Quartal, endgültige Angaben), -0,50% nach -0,50% 10:00 EUR Bruttoanlageinvestitionen der Eurozone (Vorquartalsvergleich) (1. Quartal, endgültige Angaben), -4,20% nach -4,20% 10:00 EUR Staatsausgaben der Eurozone (Vorquartalsvergleich) (1. Quartal, endgültige Angaben), 0,00% nach 0,00% 10:30 GBP BRC-Einzelhandelsindex, Juni 11:00 EUR Industrieproduktion Eurozone, arbeitstätig bereinigt (Vorjahresvergleich), Mai, -20,00% nach -21,60% 11:00 EUR Industrieproduktion, saisonbereinigt, (Vormonatsvergleich), Mai, 0,50% nach -1,90% 12:00 USD MBA Hypothekenanträge (2. Juli), zuletzt -18,90% 20:00 USD Verbraucherkredite (Mai), $ 10,0 Mrd. nach $ 15,7 Mrd.
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Risiken heute:
EurUsd Kurzfristig ist der Ausblick neutral/negativ. Im Tagesverlauf dürfte das Paar erneut zwischen 1,3825 und 1,4050 verharren.
GbpUsd Das Paar bleibt unter dem 21-Tages-Durchschnitt von 1,6390 gefangen. Die Hinweise auf die bärische Divergenz auf den Tages- und Wochencharts zur Kursentwicklung lassen Pfund Sterling diesen Monat anfällig erscheinen. Im Tageshandel verläuft die Fibonacci-Unterstützung bei 1,6005, darunter verlaufen die Trendlinie bei 1,5745 und das jüngste Spannen-Tief bei 1,5800.
UsdJpy Nachdem sich der Ausblick für riskante Anlagen verschlechtert hat, sackte USDJPY heute Morgen auf seine wichtige Unterstützung. Unter 94,00 rechnen wir mit beträchtlichen Stop-Loss-Verkäufen.
UsdChf Das Paar bleibt zwischen den Trendlinien von 1,0630 und 1,1020 gefangen. Heute ist erneut mit einer relativ willkürlichen, nicht aufregenden Kursentwicklung zu rechnen.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.4100 |
1.6430 |
97.00 |
1.1130 |
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1.4055 |
1.6330 |
96.30 |
1.1060 |
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1.3970 |
1.6260 |
95.50 |
1.1025 |
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1.3905 |
1.6104 |
94.25 |
1.0901 |
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1.3805 |
1.6040 |
93.55 |
1.0800 |
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1.3750 |
1.5985 |
92.60 |
1.0780 |
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1.3725 |
1.5945 |
91.90 |
1.0705 |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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