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Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen |
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US-Beschäftigtenzahlen bescheren riskanten Vermögenswerten einen Dämpfer
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Der Dollar legte gestern gegenüber anderen großen Währungen zu, nachdem schlechte US-Beschäftigungsdaten zu erneuten Sorgen über die Konjunktur geführt und den Reiz des Greenback als sicherer Hafen verstärkt hatten. Der Euro verlor gegenüber den $1,4201 vom Mittwoch, dem höchsten Stand seit Anfang Juni, 1,1% auf $1,4002. Der Euro geriet noch zusätzlich durch Äußerungen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet unter Druck, der sagte, die Aktivität in der Eurozone werde wahrscheinlich den Rest des Jahres schwach bleiben. Der Dollar verbilligte sich gegenüber dem Yen um 0,8% auf 95,85, nachdem er vor dem Stellenbericht noch bei einem Hoch von 96,89 gestanden hatte. Der Schweizer Franken fiel von etwa 1,52 auf ein Tagestief bei 1,5257 gegenüber dem Euro, nachdem ein Vertreter der SNB gesagt hatte, die Zentralbank sei auf kontinuierliche Investitionen zur Eindämmung der CHF-Stärke vorbereitet. Das Handelsvolumen war vor dem verlängerten Wochenende (Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag in den USA) gering. Über Ncht behauptete der Dollar die Gewinne, die er nach den unerwartet düsteren US-Stellenzahlen verbuchen konnte, er bewegte sich am Freitag nahe an seinen 1-Wochen-Höchstkursen gegenüber dem Euro und setzte Rohstoffwährungen wie den AUD unter Druck. U.S. Treasury Bonds legten zu, während Aktien um mehr als 2% nachgaben, nachdem ein Regierungsbericht aufzeigte, dass in den USA im Juni 467.000 Stellen gestrichen worden waren, weit mehr als erwartet, und die Arbeitslosenquote auf 9,5% anstieg. Der EUR weitete auch seine Verluste gegenüber dem JPY aus, er verlor 0,4% auf 133,82 JPY, nachdem er bereits am Donnerstag um fast 2% nach unten gerutscht war. Der USD verlor geringfügig gegenüber dem JPY auf 95,82 JPY, hält sich damit aber weiter komfortabel in einer Spanne von -100, die die Kursbewegungen seit Mitte April begrenzt. Der AUD notierte auf einem Wochentief bei $0,7925 und damit weit entfernt von dem 8-Monatshoch bei $0,8265, das Anfang Juni verzeichnet worden war. Er gab am Donnerstag um mehr als 2% gegenüber dem JPY nach und fiel am Freitag auf 75,78 JPY, ebenfalls der niedrigste Stand seit einer Woche. Wir testen auch wichtige Unterstützungsmarken bei Aktien an, die S&P-Trendlinienunterstützung liegt bei 888 (gleichzeitig auch der gleitende 200-Tagesdurchschnitt). Ein Ausbruch würde eine Entwicklung nach unten hin zu 859 bedeuten. Die gleiche Konfiguration gilt für den DAX, hier liegt die Trendlinienunterstützung bei 4669, unterhalb von 4579 ist das nächste Niveau. Die Finanzmärkte bleiben am Freitag geschlossen und werden am Montag wieder öffnen.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):
09:30 GBP Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor, Juni, 51,5 nach 51,7 09:30 GBP Offizielle Reserven (Veränderungen), Juni, zuletzt $212 Mio. 09:30 GBP Zusätzliche Beleihung von bestehendem Wohneigentum (Housing Equity Withdrawal), Bank of England, 1. Quartal,- £9,0 Mrd. nach -£8,0 Mrd. 10:00 EUR Einzelhandelsumsätze der Eurozone, Mai (Vormonatsvergleich), -0,10% nach 0,20%
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Risiken heute:

EurUsd EURU/SD verharrt in der Spanne von 1,3940 bis 1,4200, aber das Abtauchen unter 1,3980 deutet darauf hin, dass Gewinnmitnahmen eingesetzt haben. An einem US-Feiertag mit einer jetzt überverkauften Intraday-Dynamik sind die Hoffnungen darauf, dass die Richtung heute beibehalten wird, nicht besonders hoch, aber zu Beginn nächster Woche und den gesamten restlichen Monat besteht das Risiko, dass die Parameter der weiter gefassten Spanne von 1,37 bis 1,42 angetestet werden.
GbpUsd GBPUSD notiert nach wie vor in der Handelsspanne von 1,6270 zu 1,6600, aber das Gesamtbild zeigt immer überzeugendere Hinweise auf die Entwicklung eines Höchstkurses, und ab nächster Woche halten wir zusehends nach Verkaufsgründen Ausschau.
UsdJpy Ein Durchbruch der Trendlinienunterstützung bei 95,25 ist erforderlich, um auf ein wichtigeres Abwärtspotenzial und ein Antesten der wichtigen Unterstützungszone bei 93,85/30 hinzuweisen.
UsdChf USD/CHF ist gefangen zwischen Trendlinien bei 1,0630 und 1,1020, aber derzeit zeigen die Anleger nur wenig Enthusiasmus.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.4270 |
1.6620 |
98.30 |
1.0990 |
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1.4205 |
1.6650 |
97.90 |
1.0960 |
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1.4130 |
1.6505 |
97.00 |
1.0935 |
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1.4010 |
1.6360 |
95.02 |
1.0860 |
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1.3920 |
1.6320 |
95.30 |
1.0705 |
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1.3885 |
1.6280 |
94.80 |
1.0635 |
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1.3830 |
1.6230 |
95.40 |
1.0590 |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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