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Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen |
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APEC erwähnt Devisen nicht und USD-Schwäche hält an
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Letzte Woche ging interessant zu Ende, weil der Verbrauchervertrauensindex der University of Michigan den zweiten Monat in Folge zurückging (66,0 ggü. Prognose von 71,0, zuvor 70,6). Allerdings reagierte der Markt mit einem USD-Verkauf. Diese Entwicklung war ebenfalls interessant, da die Wochenendtagung der APEC das Risiko der Glattstellung von USD-Positionen beinhaltete. Die Reaktion des Markts, den Greenback zu verkaufen, legt anekdotenhaft nahe, dass die enge Korrelation zwischen den schwachen USD-Daten und dem Risikoappetit sich nicht nur verlagert, sondern gänzlich ins Gegenteil umkehrt. Wenngleich es immer tückisch ist, Schlussfolgerungen auf zweitrangige Daten an einem ruhigen Freitag aufzubauen, werden wir die Lage weiterhin beobachten. Angesichts der wichtigen US-Daten im Kalender diese Woche dürfte es reichlich Möglichkeiten geben, zu beurteilen, welche Korrelation tatsächlich vorherrscht. Die Besorgnis letzte Woche, dass sich die chinesische Regierung für eine plötzliche CNY-Aufwertung entscheiden und dem Druck der Schwellen- und Industrieländer auf der APEC-Tagung am Wochenende beugen würde, war einer der Hauptfaktoren für die USD-Rally. Wir sind weiterhin der Ansicht, dass China mit dem gegenwärtigen Status und der derzeitigen Wirksamkeit seiner Wechselkurspolitik zufrieden ist und ein Ausrutscher unwahrscheinlich erscheint. Es überrascht nicht, dass im Kommuniqué der APEC gestern die Devisen nicht erwähnt wurden und der Vorsitzende des APEC-Gipfels, der Premierminister Singapurs, Lee Hsien Loong, äußerte, dass es keine ausgedehnte Diskussion über die Wechselkurse gegeben habe. Nach Wegfallen dieses Ereignisrisikos in Singapur konnte zu Beginn dieser Woche der risikokorrelierte Devisenhandel erneut aufleben. EURUSD wird fast einen Zähler über den Höchstständen von Freitag gehandelt und Gold hat sich auf ein neues Allzeithoch von $1132,00 pro Unze vorgearbeitet. Zum Optimismus trugen auch die japanischen BIP-Wachstumsdaten bei, die den Markt sehr positiv überraschten (1,2% ggü. Prognose von 0,7% im Vorquartalsvergleich). USDJPY nähert sich immer stärker der ausschlaggebenden Unterstützung von 89,30, währende andere JPY-Währungspaare wieder Boden unter den Füßen gewannen und allgemein fester tendierten. Die endgültigen Zahlen zur Verbraucherpreisinflation der Eurozone (dürften die Annahme unterstützen, dass die Energieauswirkungen einen Anstieg des Inflationstrends auslösen) dürften heute angesichts der Bekanntgabe der US-Einzelhandelsumsätze als Schlüsselereignis in den Hintergrund rücken. Für die Einzelhandelsumsätze wird mit einer Erholung auf 0,9% gerechnet, nach einem trübseligen Vormonatsergebnis von -1,5% (das hauptsächlich auf die Abwrackprämie zurückzuführen war). Genau so wichtig wie diese Bekanntgabe wird die Reaktion des Markts sein. Angesichts der jüngsten Entwicklungen würde eine positive Überraschung für einen schwächeren USD sprechen. Wie wir jedoch bereits erwähnt haben, gibt es erste Anzeichen, dass sich der Wind drehen könnte. Zu den Schwellenländern: USDZAR sackte heute unter die Unterstützung von 7,3800. Die südafrikanischen Entscheidungsträger fühlen sich mit der Stärke des Rand äußerst unwohl. Heute Morgen äußerte der südafrikanische Handelsminister Davies, dass ein starker ZAR ein „Killer für die Wirtschaft“ sein und die AFC-geführte Regierung den Kurs „niedrig reden“ müsse. Als Ereignisrisiko ist das Treffen zwischen US-Präsident Obama und dem chinesischen Präsidenten Hu zu erwähnen, das der CNY-Story neues Leben einhauchen und zur willkürlicher FX-Volatilität führen könnten. Jedoch rechnen wir damit, dass, sofern sich nichts Drastisches ereignet, die risikokorrelierten Anlagen diese Woche an Wert gewinnen werden.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):

00:00 EUR Konferenz der BIS, EZB und Weltbank über „Portfolio and risk management for central banks and sovereign wealth funds” 08:00 EUR Rede von Nowotny 10:00 EUR Harmonisierter europäischer Verbraucherpreisindex, endgültige Zahlen, -0,1 im Vorjahresvergleich, Prognose : 0,3 % für den Vormonatsvergleich, -0,1% für den Vorjahresvergleich, HIVP-Index zuletzt 107,91, Prognose von 118,21 11:30 USD Rede von Tumpel Guggerel 13:30 USD Einzelhandelsumsätze, zuletzt -1,5% im Vormonatsvergleich, -5,7% im Vorjahresvergleich, Prognose von 0,9% im Vormonatsvergleich, -2,0% im Vorjahresvergleich 13:30 USD US-Einzelhandelsumsätze (ohne Autos), zuletzt 0,5% im Vormonatsvergleich, -0,3% im Vorjahresvergleich, Prognose von 0,0% im Vormonatsvergleich, 0,2% im Vorjahresvergleich 13:30 USD US-Empire State Index, zuletzt 34,57, Prognose von 27,00 15:00 USD Lagerbestände, zuletzt -1,5% im Vormonatsvergleich, -13,4% im Vorjahresvergleich, Prognose von -0,9% im Vormonatsvergleich, -13,6% im Vorjahresvergleich 17:15 USD Rede von Bernanke vor dem Economic Club in New York 18:15 USD Rede von Fisher (Nicht-Stimmungsberechtigter im Offenmarktausschuss der US-Notenbank) über den Wirtschaftsausblick. 23:15 JPY Rede von Kohn (Stimmungsberechtigter im Offenmarktausschuss der US-Notenbank) über Änderungen in der Geldpolitik der Federal Reserve Bank 23:50 AUD Index für die Tertiärindustrie, zuletzt 0,3, Prognose von 0,1 00:30 Protokoll der Tagung der RBA
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Risiken heute:

EurUsd Das bärische Szenario einer Doppelhochbildung scheint an Schwung zu verlieren und das Paar strebt erneut der Marke von 1,50 zu. Notierungen über dem Hoch vom 26. Oktober von 1,5062 schaffen Spielraum für eine weitere bullische Prägung, die den Bereich von 1,52 bis 1,53 anstrebt. Bei Rückgängen liegt die Unterstützung im Umfeld von 1,4810/50.
GbpUsd Nach dem Rückgang um 300 Pips, ausgehend von 1,6842, konnte Pfund Sterling schließlich Unterstützung in der Aufwärtstrendlinie finden, die ein weiteres Absacken des Paares auffing. Das deutet darauf hin, dass auf kurze Sicht ein Anstieg mit Antesten des Widerstands von 1,6842 (Hoch vom 9. Nov.) einsetzen könnte. Notierungen darüber könnten das Paar den Bereich von 1,70 testen lassen.
UsdJpy Das Paar hat den oberen Teil des abwärts gerichteten Dreiecks getestet. Hier stellte sich der starke Widerstand einer weiteren Wertsteigerung in den Weg. Das Paar dürfte sich im Dreieck zurück zu 90,05 konsolidieren. Kann es sich nicht über 89,30 halten, wird die Unterstützung von 88,85 angestrebt.
UsdChf Die Märkte scheinen den Paritätstest zu verlangen. USDCHF hat die inverse Formation zum „Doppelboden“ von EURUSD gebildet. Der Schweizer Franken konnte nach Erreichen des Widerstands von 1,0190 erneut zulegen und schwächte das bärische Doppelboden-Trendumkehrszenario. 1,0034 dürfte eine entscheidende Unterstützung darstellen. Notierungen darunter könnte das Paar unter die psychologisch wichtige Unterstützung von 1,00 senden.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.5100 |
1.7400 |
93.50 |
1.0290 |
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1.5062 |
1.7041 |
91.50 |
1.0200 |
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1.5046 |
1.6900 |
90.05 |
1.0190 |
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1.4971 |
1.6702 |
89.48 |
1.0076 |
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1.4910 |
1.6400 |
89.30 |
1.0034 |
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1.4810 |
1.6260 |
88.85 |
1.0000 |
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1.4626 |
1.6200 |
88.00 |
0.9890 |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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