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Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen |
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Vermutungen, dass die Federal Reserve die Zinsen bis Jahresende stabil lassen oder sogar anheben könnte, verliehen dem Dollar Auftrieb
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Am Mittwoch kletterte der Dollar auf breiter Front, weil das besser als erwartete Ergebnis der US-Auftragseingänge für langlebige Güter für April die Einschätzung unterstützte, dass die Federal Reserve ihre Zinsen bis Jahresende beibehalten oder sogar anheben könnte. Der Rückgang der deutschen Inflation und der Ölpreise von ihren jüngsten Rekordhochs trug ebenfalls zu einer stärkeren Greenback-Nachfrage bei.
An den kurzfristigen US-Zinsfutures ist abzulesen, dass die Anleger allgemein damit rechnen, dass die Federal Reserve die Zinsen bis Jahresende um 25 Basispunkte auf 2,25% anheben wird.
Gestern gab EurUsd um 0,21% auf 1,5656 nach. UsdJpy kletterte auf bis zu 105,31 und notierte zu Handelsschluss um 0,39% fester bei 104,65. GbpUsd verteuerte sich um 0,32% auf 1,9814. UsdChf steigerte sich um 0,34% auf 1,0372.
Die gestern veröffentlichten deutschen Inflationsdaten für Mai sprechen für die Prognose, dass die EZB an ihrer restriktiven, inflationsbekämpfenden Einstellung festhalten wird; trotz der Anzeichen für eine konjunkturelle Abkühlung, die aus den jüngsten Konjunktur-Stimmungsbarometern der Mitgliedsstaaten der Eurozone hervorgehen. Zudem zeigten weitere europäische Daten, dass sich die Investitionsabflüsse in der Eurozone im März beschleunigt haben. Den Analysten zufolge könnte der Euro immer noch auf die jüngsten Ein-Monats-Hochs zurückkehren, da die schwachen Datenmeldungen nichts an der geldpolitischen Haltung der EZB geändert haben.
Die Ölpreise befanden sich deutlich unter dem Rekordhoch letzter Woche von $ 135,09 pro Barrel.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):

09:00 EUR Geschäftsklimaindex der Eurozone, Mai, 0,4 nach 0,44 09:00 EUR Verbrauchervertrauen der Eurozone, Mai, -12 nach -12 09:00 EUR Stimmung in der Industrie der Eurozone, Mai, -2 nach -2 09:00 EUR Stimmung im Dienstleistungssektor der Eurozone, Mai, 7 nach 7 12:30 USD PCE-Kernpreisindex, 1. Quartal, 2,2% nach 2,2% 12:30 USD PCE-Preisindex, 1. Quartal, 3,5% nach 3,5% 12:30 USD Unternehmensgewinne, 1. Quartal, -2,9% nach -3,3% 12:30 USD BIP, 1. Quartal, 2,6% nach 2,6% 12:30 USD Vorläufiges BIP, 1. Quartal, 0,9% nach 0,6% 12:30 USD Vorläufiges BIP/Umsätze, 1. Quartal, 0,1% nach -0,2% 12:30 USD Wöchentliche Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, 370.000 nach 365.000 12:30 USD Wöchentliche anhaltende Anträge, 3080k nach 3037k 12:30 CAD Leistungsbilanz, 1. Quartal, CAD$ 2,9 Mrd. nach -0,51 Mrd. 23:01 GfK-Verbrauchervertrauen, -26 nach -24 23:30 JPY Landesweite Verbraucherpreisinflation, Kernrate, April, 1% nach 1,2% 23:30 JPY Verbraucherpreisinflation Tokio, Kernrate, Mai, 0,9% nach 0,7% 23:30 JPY Verhältnis von Stellenangeboten zu Bewerbern, April, 0,94 nach 0,95 23:30 JPY Arbeitslosenquote, April, 3,9% nach 3,8% 23:30 JPY Vorläufige Industrieproduktion, Mai, -0,3% nach -3,4%
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Risiken heute:

EurUsd Das Paar hat Anfang dieser Woche die Marke von 1,5800 nicht nach oben überwinden können. Nach unten könnte nur eine Rückkehr unter die Notierung der Vorwoche von 1,5600 den Weg frei machen zur psychologisch wichtigen Marke von 1,5000 und dem Pivot-Punkt von 1,4500. Die Unterstützung verläuft nach wie vor beim Donnerstag-Tief von 1,5693. Die erste Unterstützung kann sich bei 1,5697 (Tief vom Freitag) behaupten. Die erste Widerstandslinie ist nach wie vor das Dienstagshoch von 1,5819. Eine Rückkehr in die vorherige Konsolidierungsspanne von 1,5600-1,5800 würde erneut die Tür hin zum Pivot-Widerstand von 1,6000, vor dem Schlüsselwiderstand und Marktziel von 1,6200 öffnen.
GbpUsd Das Paar hat vergangene Woche den oberen Trendlinien-Widerstand des Ein-Monats-Abwärtstrend von 2,0398 durchbrochen. Diese Notierung über 1,9720 könnte die Tür öffnen für einen Anstieg auf 1,9800 und die psychologisch wichtige Marke von 2,0000. Nach unten könnte eine Trendumkehr unter 1,9600 erneut das Januar-Tief von 1,9337 und die Marke von 1,9105 (50% Retracement des Anstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ins Blickfeld rücken. Die starke Unterstützung verläuft bei 1,9363, dem Tief von 20. Februar und 14. Mai.
UsdJpy Der seit 1,5 Monaten andauernde Aufwärtstrend ist im Umfeld von 105 auf Widerstand gestoßen. Das Paar hat letzte Woche die untere Trendlinien-Unterstützung durchbrochen. Die jüngsten Gewinnmitnahmen bei 105 könnten wieder eine Abwärtsentwicklung hin zur Konsolidierungsspanne zwischen 100–104 einleiten. Die kleine Unterstützung verläuft beim 102,58, Tief vom 9. Mai. Ein erneuter Vorstoß über 105 würde den starken Widerstand (Trendlinie) von 110,10 und das Doppelhoch von Mitte Januar gefolgt von 111,92, Hoch von Anfang Januar, ins Blickfeld rücken.
UsdChf Das Paar schnellte auf das Hoch vom 8. Mai bei 1,0625. Nachdem es diese Woche das Tief von 1,0224 erreicht hat, ist es jetzt wieder in die Handelsspanne von 1,0400-1,0600 zurückgekehrt. Die erste Widerstandslinie ist weiterhin das Hoch vom 8. Mai von 1,0625. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar. Die erste Unterstützung kann sich bei 1,0216 (Tief vom Freitag) behaupten. Eine Rückkehr unter 1,0400 würde den Weg nach unten zu 1,0200 und möglicherweise zu 0,9639, dem Tief vom 17. März, ebnen.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.6200 T |
2.0447 S |
111.92 K |
1.1192 K |
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1.6000 K |
2.0100 P |
110.10 T |
1.0625 T |
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1.5819 M |
1.9800 S |
105.70 M |
1.0582 M |
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1.5585 |
1.9720 |
105.15 |
1.0435 |
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1.5697 M |
1.9363 T |
102.60 M |
1.0302 M |
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1.5000 K |
1.9337 S |
100.00 P |
1.0200 S |
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1.4500 P |
1.9105 K |
95.74 K |
0.9637 K |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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