Forex - Marktakteure auf der Suche nach Richtungshinweisen für Dollar
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Marktakteure auf der Suche nach Richtungshinweisen für Dollar
Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Der Dollar verhielt sich aufgrund der Feiertage in den USA und Großbritannien am Montag stabil. Nach dem langen Wochenende dürfte die Aktivität wieder aufleben. Die Marktakteure blicken auf die Ölpreise und Aktienkurse, um diesen Richtungshinweise über die kurzfristige Dollar-Entwicklung zu entnehmen. Daneben rechnen die Anleger damit, dass die Wirtschaftsdaten und Reden der Vertreter der Federal Reserve ein klareres Bild über die sich verschlechternde US-Wirtschaft zeichnen.

Die Händler äußerten, dass höhere Ölpreise vermutlich auf dem Dollar lasten würden. Da sich diese jedoch im Umfeld ihrer Rekordhochs befinden, sehen die Händler durchaus die Möglichkeit, dass Gewinnmitnahmen zu einem deutlichen Preisabfall führen könnten, was wiederum dem Dollar Auftrieb verleihen würde. Rohöl verteuerte sich im Mai um etwa 20% auf ein Rekordhoch von $ 135,09 pro Barrel. Damit wird die Fähigkeit der US-Verbraucher und -Unternehmen in Frage gestellt, die durch die Probleme am Kredit- und Wohnimmobilienmarkt hervorgerufene konjunkturelle Abkühlung zu meistern und die Wirtschaft vor einem Abrutschen in eine ausgewachsene Rezession zu schützen.

EurUsd notierte unverändert bei 1,5780. UsdJpy verteuerte sich um 0,21% auf 103,40. UsdChf tendierte um 0,05% niedriger bei 1,0238. GbpUsd hingegen kletterte um 0,03% auf 1,9815.

Die Anleger warten auf eine ganze Reihe von US-Daten und Ansprachen von leitenden Fed-Vertretern, darunter ihr Präsident Ben Bernanke am Donnerstag, um weiteren Aufschluss über die Zinsentwicklung zu erhalten. Zu den wichtigsten Datenmeldungen diese Woche zählt die Vorabschätzung der Verbraucherpreisinflation der Eurozone am Freitag. Weitere zu beobachtende Datenmeldungen sind der Verbrauchervertrauensindex des Conference Board für Mai und die US-Verkäufe neuer Eigenheime für April.

Forex-Chart

Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):

14:00 USD Verbrauchervertrauen, Mai, 60 nach 62,3
14:00 USD Verkäufe neuer Eigenheime, April, 520k nach 526k
14:00 USD Index der Richmond Fed für das verarbeitende Gewerbe, 1 nach 0
15:50 USD Fed-Vertreter Yellen spricht in San Francisco über die Wirtschaft/Politik.
21:00 USD ABC/Wash Post Verbrauchervertrauen (Woche), -49 nach -49


Risiken heute:

EurUsd Der Euro hat letzte Woche seinen neuen Aufwärtstrend bestätigt. Das Paar könnte jetzt zum Pivot-Punkt und Widerstand von 1,6000 zurückkehren, bevor der Markt den Schlüsselwiderstand von 1,6200 anstrebt. Nach unten könnte nur eine Rückkehr unter die Handelsspanne der Vorwoche von 1,5400 bis 1,5600 den Weg frei machen zur psychologisch wichtigen Marke von 1,5000 und dem Pivot-Punkt von 1,4500. Die Unterstützung verläuft nach wie vor beim Donnerstag-Tief von 1,5693. Die erste Unterstützung kann sich bei 1,5697 (Tief vom Freitag) behaupten.

GbpUsd Das Paar hat vergangenen Donnerstag den oberen Trendlinien-Widerstand des Ein-Monats-Abwärtstrend von 2,0398 durchbrochen. Diese Notierung über 1,9720 könnte die Tür öffnen für einen Anstieg auf 1,9800 und die psychologisch wichtige Marke von 2,0000. Die derzeitige Handelsspanne ist der Bereich zwischen 1,9600 und 1,9800. Nach unten könnte eine Trendumkehr unter 1,9600 erneut das Januar-Tief von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Anstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ins Blickfeld rücken. Die starke Unterstützung verläuft bei 1,9363, dem Tief von 20. Februar und 14. Mai.

UsdJpy Der seit 1,5 Monaten andauernde Aufwärtstrend ist im Umfeld von 105 auf Widerstand gestoßen. Das Paar hat letzte Woche die untere Trendlinien-Unterstützung durchbrochen. Die jüngsten Gewinnmitnahmen bei 105 könnten wieder eine Abwärtsentwicklung hin zur Konsolidierungsspanne zwischen 100–104 einleiten. Die kleine Unterstützung verläuft beim 102,58, Tief vom 9. Mai. Ein erneuter Vorstoß über 105 würde den starken Widerstand (Trendlinie) von 110,10 und das Doppelhoch von Mitte Januar gefolgt von 111,92, Hoch von Anfang Januar, ins Blickfeld rücken.

UsdChf Das Paar schnellte auf das Hoch vom 8. Mai bei 1,0625. Letzte Woche ist es aus der Handelsspanne zwischen 1,0400 und 1,0600 nach unten ausgebrochen. Diese Bewegung macht den Weg nach unten zu 1,0200 und möglicherweise zu 0,9639, dem Tief vom 17. März, frei. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar. Die erste Widerstandslinie ist weiterhin das Hoch vom 8. Mai von 1,0625. Die erste Unterstützung kann sich bei 1,0216 (Tief vom Freitag) behaupten.

Resistance and Support:

EURUSD GBPUSD USDJPY USDCHF
1.6200 T 2.0447 S 111.92 K 1.1191 K
1.6000 K 2.0100 P 110.10 T 1.0625 T
1.5884 M 1.9800 S 105.70 M 1.0582 M
1.5755 1.9780 103.95 1.0275
1.5680 M 1.9363 T 102.60 M 1.0302 M
1.5000 K 1.9337 S 100.00 P 1.0200 S
1.4500 P 1.9105 K 95.74 K 0.9637 K
S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt


 

 
 
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