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Dollar nach Anstieg der Öl- und Goldpreise in Nähe von 1-Monats-Tief
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Am Freitag notierte der Dollar gegenüber dem Euro in der Nähe des Ein-Monats-Tiefs vom Donnerstag. Auslöser waren Spekulationen, dass die morgigen US-Berichte einen steileren Rückgang der US-Eigenheimpreise und einen Rückgang des US-Verbrauchervertrauens auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren aufweisen würden. Der Anstieg der Öl- und Goldpreise letzte Woche führte zu einem Rückgang der US-Devise gegenüber dem kanadischen Dollar. Gegenüber dem australischen Dollar notierte der Greenback unverändert in der Nähe des 25-Jahres-Tiefs. Die Händler beziffern inzwischen die Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve ihre Zinssätze dieses Jahr anheben wird, geringer. Seit September ist der Leitzins sukzessive um insgesamt 325 Basispunkte auf 2% gesenkt worden, während die Europäische Zentralbank ihre Zinsen unverändert bei 4% ließ. Die Futures preisen eine Wahrscheinlichkeit von 42% (ggü. 31% am Vortag) auf, dass die Fed ihren Zinssatz für Tagesgeld dieses Jahr bei 2% lassen wird. Die Chance auf eine Anhebung um 25 Basispunkte ging von 42% auf 39% zurück.
Laut Aussage der Analysten profitieren die europäischen Währungen und der australische Dollar am ehesten vom Anstieg des Ölpreises auf neue Höchststände. Die europäischen Währungen und der Australdollar könnten auch zulegen, da deren Zentralbanken der Inflation weniger tolerant begegnen und sie stärker in ölproduzierende Länder und Emerging Markets exportieren, so die Analysten. Ferner könnte der Euro ebenfalls von Spekulationen gestützt werden, dass die Europäische Union stark genug ist, um einer Abkühlung in den USA die Stirn zu bieten. Dann könnte die Europäische Zentralbank ihre Zinssätze zur Inflationsbekämpfung unverändert lassen. Die Analysten rechnen damit, dass die EZB ihren Leitzins von 4% dieses Jahr unverändert beibehält.
Die Daten diese Woche, d. h. die Umfragen zum Verbrauchervertrauen (Conference Board am Dienstag und Universität Michigan am Freitag), werden wahrscheinlich ergeben, dass die Verbraucher immer noch äußerst pessimistisch sind. Anzeichen einer Erholung würden darauf hinweisen, dass die eingeführten Steuervergünstigungen die Stimmung heben, wenngleich die Benzinpreise auf immer neue Rekordhochs klettern.
Am Freitag tendierte EurUsd um 0,18% fester bei 1,5761, in der Nähe eines Ein-Monats-Hochs von 1,5814. UsdJpy sackte um 0,63% auf 103,38. UsdChf gab um 0,06% auf 1,0243 nach. GbpUsd notierte unverändert bei 1,9797.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):
00:00 GBP Feiertag - Märkte geschlossen
00:00 USD Feiertag Memorial Day - Märkte geschlossen
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Risiken heute:

EurUsd Der Euro hat letzt Woche seinen neuen Aufwärtstrend bestätigt. Das Paar könnte jetzt zum Pivot-Punkt und Widerstand von 1,6000 zurückkehren, bevor der Markt den Schlüsselwiderstand von 1,6200 anstrebt. Nach unten könnte nur eine Rückkehr unter die Handelsspanne der Vorwoche von 1,5400 bis 1,5600 den Weg frei machen zur psychologisch wichtigen Marke von 1,5000 und dem Pivot-Punkt von 1,4500. Die Unterstützung verläuft nach wie vor beim Donnerstag-Tief von 1,5693. Die erste Unterstützung kann sich bei 1,5697 (Tief vom Freitag) behaupten.
GbpUsd Das Paar hat vergangenen Donnerstag den oberen Trendlinien-Widerstand des Ein-Monats-Abwärtstrend von 2,0398 durchbrochen. Diese Notierung über 1,9720 könnte die Tür öffnen für einen Anstieg auf 1,9800 und die psychologisch wichtige Marke von 2,0000. Die derzeitige Handelsspanne ist der Bereich zwischen 1,9600 und 1,9800. Nach unten könnte eine Trendumkehr unter 1,9600 erneut das Januar-Tief von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Anstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ins Blickfeld rücken. Die starke Unterstützung verläuft bei 1,9363, dem Tief von 20. Februar und 14. Mai.
UsdJpy Der seit 1,5 Monaten andauernde Aufwärtstrend ist im Umfeld von 105 auf Widerstand gestoßen. Das Paar hat am Dienstag die untere Trendlinien-Unterstützung durchbrochen. Die jüngsten Gewinnmitnahmen bei 105 könnten wieder eine Abwärtsentwicklung hin zur Konsolidierungsspanne zwischen 100–104 einleiten. Die kleine Unterstützung verläuft beim 102,58, Tief vom 9. Mai. Ein erneuter Vorstoß über 105 würde den starken Widerstand (Trendlinie) von 110,10 und das Doppelhoch von Mitte Januar gefolgt von 111,92, Hoch von Anfang Januar, ins Blickfeld rücken.
UsdChf Das Paar schnellte auf das Hoch vom 8. Mai bei 1,0625. Letzte Woche ist es aus der Handelsspanne zwischen 1,0400 und 1,0600 nach unten ausgebrochen. Diese Bewegung macht den Weg nach unten zu 1,0200 und möglicherweise zu 0,9639, dem Tief vom 17. März, frei. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar. Die erste Widerstandslinie ist weiterhin das Hoch vom 8. Mai von 1,0625. Die erste Unterstützung kann sich bei 1,0216 (Tief vom Freitag) behaupten.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.6200 T |
2.0447 S |
111.92 K |
1.1191 K |
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1.6000 K |
2.0100 P |
110.10 T |
1.0625 T |
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1.5884 M |
1.9800 S |
105.70 M |
1.0582 M |
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1.5770 |
1.9800 |
103.30 |
1.0255 |
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1.5697 M |
1.9363 T |
102.58 M |
1.0216 M |
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1.5000 K |
1.9337 S |
100.00 P |
1.0200 S |
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1.4500 P |
1.9105 K |
95.74 K |
0.9637 K |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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