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Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen |
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Dollar gab aufgrund von Sorgen über weitere kreditbedingte Auswirkungen nach
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Der Dollar gab am Dienstag nach, nachdem Äußerungen über höhere Zinssätze in der Eurozone die Anleger dazu veranlasste, ihre Euro-Engagements aufzustocken. Die Sorgen über weitere kreditbedingte Verluste und deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte ließen den Dollar auch gegenüber der Niedrigzinswährung Yen und dem Schweizer Franken absacken. Zudem verstärkten die rekordhohen Ölpreise die Ängste vor dem zunehmenden Preisdruck. Die Äußerungen von Wolfgang Franz, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, wogen den zweiten Rückgang in Folge des Konjunktur-Stimmungsbarometers der ZEW auf und stimmten mit einem separaten Bericht überein, der die deutsche Erzeugerpreisinflation mit einem 20-Monats-Hoch auswies.
EurUsd kletterte auf ein Drei-Wochen-Hoch von 1,5680, nachdem ein Berater der deutschen Regierung äußerte, dass die EZB ihre Zinsen demnächst anheben könnte. Zuletzt wurde das Paar bei 1,5649, plus 0,78%, gehandelt. GbpUsd kletterte um 0,93% auf 1,9672. UsdJpy hingegen gab um 0,78% auf 103,66 nach und UsdChf tendierte um 1,45% niedriger, bei 1,0369.
Die Analysten sind immer noch über die Kreditkrise besorgt und äußerten sogar, dass sich die Krise bis ins Jahr 2009 und darüber hinaus bemerkbar machen würde, was den Grundstein für drei Jahre von Einnahmeausfällen in Milliardenhöhe legt.
Die Devisenmärkte reagierten kaum auf die Entscheidung der Bank of Japan am Dienstag, die Zinsen, wie erwartet, unverändert bei 0,50% zu lassen. Die EZB hat ihren Leitzins seit Juni unverändert bei 4% gehalten, während die rekordhohen Ölpreise die Inflation steigen ließen. Die Federal Reserve hingegen hat ihre Sätze seit September drastisch von 5,25% auf 2% gekürzt, jedoch eine Pausierung ihrer Zinslockerungskampagne angedeutet.
Rohöl kletterte am Dienstag auf ein neues Rekordhoch von $ 129,67. Teilweise war dies zurückzuführen auf den schwachen Dollar und Ängste, dass die starke globale Nachfrage, die Vorräte strapazieren wird.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):

08:00 EUR Deutscher IFO-Geschäftsklimaindex, Mai, 102 nach 102,4 08:00 EUR Deutscher IFO-Geschäftsklimaindex, Teilindex Aktuelle Lage, Mai, 108 nach 108,4 08:00 EUR Deutscher IFO-Geschäftsklimaindex, Teilindex Erwartungen, Mai, 96,4 nach 96,8 08:30 GBP Netto-Kreditaufnahmen der öffentlichen Hand (PSNB), April, £ 1,5 Mrd. nach £ 10,16 Mrd. 08:30 GBP Nettofinanzierungsbedarf der öffentlichen Hand (PSNCR), April, £ -2,3 Mrd. nach £ 12,66 Mrd. 09:30 CHF ZEW-Konjunkturerwartungen, Mai, zuletzt -71,4 11:00 CAD Verbraucherpreisinflation der BoC, Kerndaten, April, 0,2% nach 0,2% (Vormonatsvergleich) 11:00 CAD Verbraucherpreisinflation der BoC, Kerndaten, April, 1,3% nach 1,3% (Vorjahresvergleich) 11:00 CAD Verbraucherpreisinflation, April, 0,5% nach 0,4% (Vormonatsvergleich) 11:00 CAD Verbraucherpreisinflation, April, 1,4% nach 1,4% (Vorjahresvergleich) 12:30 CAD Frühindikatoren, April, 0,1% nach 0,0% 23:50 JPY Importe, April, 6,4% nach 11,1% 23:50 JPY Handelsbilanz gesamt, April, JPY 725 Mrd. nach JPY 1.118,6 Mrd. 23:50 JPY Handelsbilanz, April, -19,7% nach -30,2% (Vorjahresvergleich)
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Risiken heute:

EurUsd Der Euro ist aus seiner Konsolidierungsspanne zwischen 1,5400 und 1,5600 ausgebrochen und in den Aufwärtstrend zurückgekehrt. Das Paar könnte jetzt zum Pivot-Punkt und Widerstand von 1,6000 zurückkehren, bevor der Markt den Schlüsselwiderstand von 1,6200 anstrebt. Nach unten könnte nur eine Rückkehr unter die Handelsspanne der Vorwoche den Weg frei machen zur psychologisch wichtigen Marke von 1,5000 und dem Pivot-Punkt von 1,4500. Die Unterstützung kann sich beim Tief der Vorwoche von 1,5285 behaupten.
GbpUsd Das Paar wird in der Nähe des oberen Trendlinien-Widerstands des Ein-Monats-Abwärtstrend von 2,0398 zu 1,9364 gehandelt. Diese Notierung über 1,9600 könnte die Tür öffnen für einen Anstieg auf 1,9800 und die psychologisch wichtige Marke von 2,0000. Die derzeitige Handelsspanne ist der Bereich von 1,9500 – 1,9700. Nach unten könnte eine Trendumkehr unter 1,9600 erneut das Januar-Tief von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Anstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ins Blickfeld rücken. Die starke Unterstützung verläuft bei 1,9363, dem Tief von 20. Februar und 14. Mai.
UsdJpy Der seit 1,5 Monaten andauernde Aufwärtstrend ist im Umfeld von 105 auf Widerstand gestoßen. Das Paar hat am Dienstag die untere Trendlinien-Unterstützung durchbrochen. Die jüngsten Gewinnmitnahmen bei 105 könnten wieder eine Abwärtsentwicklung hin zur Konsolidierungsspanne zwischen 100–104 einleiten. Die kleine Unterstützung verläuft beim Freitagstief von 103,53. Ein erneuter Vorstoß würde den starken Widerstand (Trendlinie) von 110,10 und das Doppelhoch von Mitte Januar gefolgt von 111,92, Hoch von Anfang Januar, ins Blickfeld rücken.
UsdChf Das Paar hat das 2-Monatshoch bei 1,0625 erreicht. Am Dienstag ist es aus der Handelsspanne zwischen 1,0400 und 1,0600 ausgebrochen. Diese Bewegung macht den Weg nach unten zu 1,0200 und zu 0,9639, dem Tief vom 17. März, frei. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar. Die erste Widerstandslinie ist weiterhin das Hoch vom 8. Mai von 1,0625.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.6200 T |
2.0447 S |
111.92 K |
1.1191 K |
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1.6000 K |
2.0100 P |
110.10 T |
1.0625 T |
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1.5884 M |
1.9800 S |
105.70 M |
1.0582 M |
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1.5655 |
1.9655 |
103.30 |
1.0370 |
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1.5600 M |
1.9363 T |
102.60 M |
1.0302 M |
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1.5000 K |
1.9337 S |
100.00 P |
1.0200 S |
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1.4500 P |
1.9105 K |
95.74 K |
0.9637 K |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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