Forex - Dollar gab nach Datenmeldungen am Freitag nach, da Chancen auf Zinsanhebung sanken
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Dollar gab nach Datenmeldungen am Freitag nach, da Chancen auf Zinsanhebung sanken
Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Am Freitag gab der Dollar nach, weil das US-Verbrauchervertrauen die Besorgnis über eine konjunkturelle Kontraktion im zweiten Quartal aufleben ließ und die Chancen einer Zinsanhebung der Federal Reserve dieses Jahr damit zurückgingen. Der unerwartet deutliche Rückgang des Verbrauchervertrauensindex im Mai auf ein 28-Jahres-Tief stellte einen anderen Bericht in den Schatten, der eine Erholung der Baugenehmigungen und Baubeginne in den USA aufwies, was vorübergehend die Dollar-Käufe im gewissen Umfang steigerte.

EurUsd schnellte am Freitag auf ein Hoch von 1,5601. Zu Handelsschluss notierte das Paar mit einem Plus von 0,76% bei 1,5577. UsdJpy sackte auf ein Tagestief von 103,53. Zu Handelsschluss wurde es zu 104,05, minus 0,65%, gehandelt. UsdChf verlor 0,84% auf 1,0476. GbpUsd tendierte um 0,51% fester bei 1,9576.

Spekulationen, dass die Arbeitsplätze außerhalb des Agrarbereichs für April korrigiert und noch stärkere Verluste als die zunächst gemeldeten 20.000 abgebauten Stellen ausweisen würden, trugen vermutlich zum Dollar-Abschwung bei. Die Analysten zeigten sich jedoch skeptisch. Die Daten am Freitag mit den kombinierten Zahlen der Bundesstaaten des Landes wiesen für April Stellenverluste von 151.000 auf.

Die Einschätzung, dass sich der Lockerungszyklus der Fed seinem Ende nähert, hat dem Dollar in den letzten Woche Auftrieb verliehen. Eine Pausierung der US-Notenbank, nach der Kürzung der Feds Funds Rate um 325 Basispunkte auf 2% seit Mitte September, würde den Dollar stützen, der gemessen am Euro seine Attraktivität verloren hat. In der Eurozone wurden die Zinsen seit Juni unverändert bei 4% belassen. Den Analysten zufolge könnte jedoch das langsamere Wirtschaftswachstum die EZB zwingen, im weiteren Jahresverlauf die Zinszügel zu lockern. Die US-Zinsfutures preisen eine Wahrscheinlichkeit von 88% ein, dass die Zentralbank ihren Leitzins bis Juni unverändert lässt.

Der vorläufige Vertrauensindex der University of Michigan gab im Mai stärker nach als die Ökonomen erwartet hatten und sank auf seinen niedrigsten Stand seit Juni 1980. Die Baubeginne beliefen sich im April auf 1032k, eine Verbesserung gegenüber der überarbeiteten Angabe von 954k für März. Die Baugenehmigungen auf der anderen Seite legten von überarbeiteten 932k im März um 4,9% auf 978k p.a. zu.

Forex-Chart

Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):

00:00 CAD Feiertag an den kanadischen Börsen
00:00 TRY Feiertag an den türkischen Börsen
09:00 EUR Produktion Baugewerbe, Eurozone, März, +1,2% nach -0,1%
14:00 USD Frühindikatoren, April, 0% nach 0,1%
22:45 NZD Ausländische Einwanderer und Besucher, April
23:50 JPY Index für den Tertiärsektor, März, 0,6% nach -1,7%


Risiken heute:

EurUsd Der Euro vollzog nach dem Abwärtstrend der Vorwoche letzte Woche innerhalb der Spanne von 1,5400-1,5600 eine Konsolidierung. Die erste Widerstandslinie verläuft nach wie vor bei 1,5601, Hoch von letzter Woche. Der Pivot-Punkt hält sich bei der Widerstandsmarke von 1,6000 vor dem wichtigen Widerstand bei 1,6200, dem Marktziel. Nach unten ist die psychologisch wichtige Marke von 1,5000 die starke Unterstützung vor dem Pivot-Punkt bei 1,4500. Die geringfügige Unterstützung kann sich beim Tief der Vorwoche von 1,5285 behaupten.

GbpUsd Das Paar ist am Freitag über die Marke von 1,9500 zurückgekehrt. Diese Entwicklung beseitigte den Druck und die Abwärtsziele von 1,9337 (Januar-Tief) und 1,9105 (50% Retracement des Kursanstiegs von 1,7049 zu 2,1162). Sie folgte nachdem der Markt bei 1,9363, dem Tief vom 20. Februar und 14. Mai, eine doppelte 3-Monats-Unterstützung gefunden. Eine Rückkehr über 1,9600 und 1,9800 könnte den Weg wieder freimachen hin zur psychologischen Marke von 2,0000. Die derzeitige Handelsspanne ist der Bereich zwischen 1,9400 und 1,9600.

UsdJpy Der seit 1,5 Monaten anhaltende Abwärtstrend ist im Umfeld von 105 auf Widerstand gestoßen. Eine weitere Kursstärke könnte einen Anstieg auf den starken (Trendlinien-) Widerstand von 110,10 und das Doppelhoch von Mitte Januar, gefolgt von der Marke von 111,92 ermöglichen. Gewinnmitnahmen bei 105 könnten wieder eine Abwärtsentwicklung hin zur Konsolidierungsspanne zwischen 100–104 einleiten. Die kleine Unterstützung verläuft beim Freitagstief von 103,53.

UsdChf Das Paar schnellte letzten Donnerstag auf ein 2-Monatshoch bei 1,0625. Es konsolidiert sich derzeit in der Spanne von 1,0400-1,0600. Eine erneute Schwäche würde den Weg nach unten zu 1,0200 und zu 0,9639, dem Tief vom 17. März, freimachen. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar.

Resistance and Support:

EURUSD GBPUSD USDJPY USDCHF
1.6200 T 2.0447 S 111.92 K 1.1191 K
1.6000 K 2.0100 P 110.10 T 1.0625 T
1.5571 M 1.9800 S 105.70 M 1.0582 M
1.5570 1.9555 104.20 1.0390
1.5285 M 1.9363 T 103.53 M 1.0390 M
1.5000 K 1.9337 S 100.00 P 1.0200 S
1.4500 P 1.9105 K 95.74 K 0.9637 K
S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt


 

 
 
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