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Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen |
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Kursgewinne des Yen gegenüber großen Währungen, da nach schwachen US-Daten riskantere Vermögenswerte bei Anlegern weniger stark nachgefragt waren
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Der Yen legte am Donnerstag auf breiter Basis zu, da riskantere Vermögenswerte wie Aktien bei Anlegern weniger stark nachgefragt waren, nachdem schwache Konjunkturdaten aus den USA die Befürchtungen bezüglich der Wachstumsentwicklung des Landes weiter verstärkt hatten. Analysten sagten, dass die Marktindikatoren zwar darauf hindeuten, dass die US-Notenbank das Ende ihres Zinssenkungszyklus fast erreicht habe, dass es aber dennoch nagende Zweifel gebe, ob die Wirtschaft in der Lage sein wird, ohne weitere Lockerungen der Zinszügel auszukommen.
UsdJpy fiel gestern auf bis zu 104,43 und notierte zuletzt bei 104,73, ein Minus von 0,42%. EurJpy verbilligte sich um 0,46% auf 161,91, und GbpJpy gab um 0,36% auf 203,97 nach. Der niedrig rentierende Yen zieht in unsicheren Zeiten in der Regel Kapitalströme an, denn in den niedrigen Zinsen spiegelt sich der japanische Kapitalüberschuss wider. Analysten führten auch eine Umkehr des Kursverlusts aus der vorangegangenen Börsensitzung sowie das Unvermögen des Dollars, die Marke von 105,20 gegenüber der japanischen Währung zu durchbrechen, als Gründe für die positive Kursentwicklung des Yen an. EurUsd notierte zuletzt 0,05% schwächer bei 1,5459, nachdem es vorher ein Sitzungshoch von 1,5547 erreicht hatte.
Laut Berichten der regionalen Federal Reserve-Banken war die Aktivität im produzierenden Gewerbe in den Staaten an der mittleren US-Atlantikküste im Mai den sechsten Monat in Folge zurückgegangen, und auch die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe im Bundesstaat New York war rückläufig. In den US-Zinsfutures schlägt sich weiterhin die Erwartung nieder, dass die US-Notenbank die maßgebliche Federal Funds Rate bis Ende des Jahres um 25 Basispunkte auf 2,25% anheben wird. Es ist eine 92%ige Chance eingepreist, dass die Notenbank die Zinsen im Juni unverändert beibehalten wird.
Der Euro erhielt gestern etwas Unterstützung von Daten, die für das 1. Quartal ein starkes Wachstum in Frankreich und Deutschland zeigten. Aber die Begeisterung des Marktes erhielt einen Dämpfer, als Jean-Claude Trichet, Präsident der Europäischen Zentralbank, warnte, dass das Tempo in den kommenden Monaten weniger positiv ausfallen könnte. Der Refinanzierungssatz der EZB liegt bei 4%, und der Zinsunterschied zwischen der Eurozone und den USA ist die Hauptantriebskraft für den Kursverlust des Greenback.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):
07:00 EUR Rede von EZB-Präsident Trichet in Brüssel 07:20 CHF Einzelhandelsumsätze für März, -2,5% nach 7,6% 09:00 EUR Eurostat Handelsdaten für März, €0,5 Mrd. nach €0,8 Mrd. 12:30 USD Baugenehmigungen für April, 920k nach 928k 12:30 USD Hausneubaubeginne für April, 940k nach 947k 13:55 USD Verbrauchervertrauensindex der University of Michigan für Mai, 62 nach 62,6 15:20 USD Braunstein von der Fed spricht in Chicago über den Hypothekenmarkt 16:00 USD Finanzminister Paulson spricht in Washington über den Immobilienmarkt
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Risiken heute:

EurUsd Der Euro befindet sich nach einem dreiwöchigen Abwärtstrend weiter im Konsolidierungsbereich bei 1,5400-1,5600. Der anfängliche Widerstand ist weiterhin das Montagshoch von 1,5571. Der Pivot-Punkt hält sich bei der Widerstandsmarke von 1,6000 vor dem wichtigen Widerstand bei 1,6200, dem Marktziel. Nach unten ist die psychologisch wichtige Marke von 1,5000 die starke Unterstützung vor dem Pivot-Punkt bei 1,4500. Die geringfügige Unterstützung kann sich beim Tief der Vorwoche von 1,5285 behaupten.
GbpUsd Das Paar durchbrach am Dienstag die Marke von 1,9500. Weiterer Druck könnte das Januar-Tief von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Kursanstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ins Blickfeld rücken. Aber der Markt hat bei 1,9363, dem Tief vom 20. Februar und 14. Mai, eine doppelte 3-Monats-Unterstützung gefunden. Eine Rückkehr über 1,9600 und 1,9800 könnte den Weg wieder freimachen hin zur psychologischen Marke von 2,0000. Die derzeitige Handelsspanne ist der Bereich von 1,9400 – 1,9600.
UsdJpy Der jüngste Aufwärtstrend der vergangenen 1½ Monate traf bei etwa 105 auf Widerstand. Ein weiterer Kursgewinn könnte den Weg nach oben hin zum starken (Trendlinien)-Widerstand bei 110,10 und dem Doppelhoch von Mitte Januar vor dem Hoch bei 111,92 von Anfang Januar frei machen. Gewinnmitnahmen bei 105 könnten wieder eine Abwärtsentwicklung hin zur Konsolidierungsspanne zwischen 100 – 104 einleiten. Die geringfügige Unterstützung kann sich beim gestrigen Tief von 103,39 behaupten.
UsdChf Das Paar schnellte letzten Donnerstag auf ein 2-Monatshoch bei 1,0625. Es konsolidiert sich derzeit in der Spanne von 1,0400-1,0600. Eine erneute Schwäche würde den Weg nach unten zu 1,0200 und zu 0,9639, dem Tief vom 17. März, freimachen. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.6200 T |
2.0447 S |
111.92 K |
1.1191 K |
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1.6000 K |
2.0100 P |
110.10 T |
1.0625 T |
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1.5571 M |
1.9800 S |
105.70 M |
1.0582 M |
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1.5500 |
1.9490 |
104.20 |
1.0515 |
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1.5285 M |
1.9363 T |
103.39 M |
1.0390 M |
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1.5000 K |
1.9337 S |
100.00 P |
1.0200 S |
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1.4500 P |
1.9105 K |
95.74 K |
0.9637 K |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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