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Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen |
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Der geringe Anstieg des Verbraucherpreisindex im April half Aktien und stärkte die Risikofreude der Anleger
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Der Yen gab am Mittwoch auf breiter Basis nach, da die geringe Zunahme des US-Berichts zur Inflation der Verbraucherpreise für April Aktien Auftrieb verlieh und die Risikofreude der Anleger stärkte. Dieser schwache Verbraucherpreisindex führte kurzzeitig dazu, dass Händler Dollar verkauften, aber laut Analysten änderte sich nichts an der Meinung des Marktes, dass der Zyklus der Zinssenkungen durch die US-Notenbank fast vorüber ist.
UsdJpy schnellte auf ein Sitzungshoch von 105,44 und an der Wall Street konnten Aktien dank nachlassender Inflationssorgen Kursgewinne verzeichnen. Das Paar wurde zuletzt bei 105,17 gehandelt, ein Plus von 0,39%. EurJpy gewann 0,37% auf 162,66 und das Währungspaar CadJpy verteuerte sich um 0,34% auf 104,68, nachdem es zuvor ein Tageshoch von 105,58 erreicht hatte. EurUsd notierte unverändert bei 1,5467 nach einem vorherigen Tagestief von 1,5396.
Der US-Verbraucherpreisindex stieg im April um 0,2%, etwas weniger als die von Analysten erwarteten 0,3%. Der Verbraucherpreisindex hatte sich im März noch um 0,3% erhöht.
Spekulationen, dass die US-Notenbank nun ihre Maßnahmen zur Senkung der Kreditkosten einstellt, nachdem sie den maßgeblichen Zielsatz für Tagesgeld seit Mitte September um 325 Basispunkte auf 2% nach unten geschraubt hat, stützen den Dollar, und laut Analysten hat sich daran nichts geändert. US-Zinsfutures zeigten, dass die Fed bis Jahresende den maßgeblichen Zinssatz für Tagesgeld um 25 Basispunkte auf 2,25% erhöhen könnte. Außerdem ist eine 92%ige Chance eingepreist, dass die Notenbank nächsten Monat die Zinsen unverändert beibehalten wird.
Das Pfund Sterling fiel gegenüber dem Dollar beinahe auf ein 3-Monatstief, nachdem die Bank of England in ihrem vierteljährlichen Inflationsbericht gemeldet hatte, dass die britischen Preise dieses Jahr nach oben schnellen dürften, wodurch sich nach Ansicht vieler mögliche Zinssenkungen verschieben könnten. Falls sich die Inflation in Großbritannien weiter anheizt, wird sich dies negativ auf die allgemeine Wirtschaft auswirken und gleichzeitig dazu führen, dass die Notenbank Zinssenkungen, die oft das Wachstum unterstützen, zurückhaltend gegenüber steht. GbpUsd wurde zuletzt um 0,08% fester bei 1,9964 gehandelt.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):

08:00 NOK Handelsbilanz für April, zuletzt Nok 39,1 Mrd. 09:00 EUR BIP der Eurozone für das 1. Quartal, 0,5% nach 0,4% (Vorquartalsvergleich) 09:00 EUR BIP der Eurozone für das 1. Quartal, 1,9% nach 2,2% (Vorjahresvergleich) 09:00 EUR Verbraucherpreisindex der Eurozone ohne Nahrungsmittel und Energie für April, 0,3% nach 0,9% (Vormonatsvergleich) 09:00 EUR Verbraucherpreisindex der Eurozone ohne Nahrungsmittel und Energie für April, 2,4% nach 2,7% (Vorjahresvergleich) 09:00 EUR Endgültiger Verbraucherpreisindex der Eurozone für April, 0,3% nach 1% (Vormonatsvergleich) 09:00 EUR Endgültiger Verbraucherpreisindex der Eurozone für April, 3,3% nach 3,6% (Vorjahresvergleich) 12:30 USD Wöchentliche Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, 370k nach 365k 12:30 USD Fertigungsindex der NY Fed für Mai, 0,00 nach 0,63 12:30 CAD Umsatz im verarbeitenden Gewerbe für März, 0,2% nach 1,6% 13:00 USD Langfristige Nettokapitalflüsse für März, $62,5 Mrd. nach $72,5 Mrd. 13:15 USD Kapazitätsauslastung für April, 80,1% nach 80,5% 13:15 USD Industrieproduktion für April, 0,3% nach 0,3% 14:00 USD Philadelphia Fed-Index für Mai, -19 nach -24,9 17:00 USD NAHB-Immobilienmarktindex für Mai, 20 nach 20 22:45 NZD Neuseeländische Erzeugerpreise für das 1. Quartal, 1,1% nach 1,3% 22:45 NZD Erzeugerpreisindex für das 1. Quartal, 1,3% nach 1,5% 23:50 JPY BIP-Deflator für das 1. Quartal, -1,5% nach -1,3% 23:50 JPY Annualisiertes BIP für das 1. Quartal, 2,5% nach 3,5% 23:50 JPY BIP für das 1. Quartal, 0,6% nach 0,9% (Vorquartalsvergleich)
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Risiken heute:

EurUsd Der Euro kehrt nach einem dreiwöchigen Abwärtstrend zurück in den Konsolidierungsbereich bei 1,5400-1,5600. Der anfängliche Widerstand ist weiterhin das Montagshoch von 1,5571. Der Pivot-Punkt hält sich bei der Widerstandsmarke von 1,6000 vor dem wichtigen Widerstand bei 1,6200, dem Marktziel. Nach unten ist die psychologisch wichtige Marke von 1,5000 die starke Unterstützung vor dem Pivot-Punkt bei 1,4500.
GbpUsd Das Paar durchbrach am Dienstag die Marke von 1,9500. Weiterer Druck könnte das Januar-Tief von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Kursanstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ins Blickfeld rücken. Eine Rückkehr über 1,9600 und 1,9800 könnte den Weg wieder freimachen hin zur psychologischen Marke von 2,0000. Die derzeitige Handelsspanne ist der Bereich von 1,9400 – 1,9600.
UsdJpy Der jüngste Aufwärtstrend der vergangenen 1½ Monate traf bei etwa 105 auf Widerstand. Ein weiterer Kursgewinn könnte den Weg nach oben hin zum starken (Trendlinien)-Widerstand bei 110,10 und dem Doppelhoch von Mitte Januar vor dem Hoch bei 111,92 von Anfang Januar frei machen. Gewinnmitnahmen bei 105 könnten wieder eine Abwärtsentwicklung hin zur Konsolidierungsspanne zwischen 100 – 104 einleiten. Die geringfügige Unterstützung kann sich beim gestrigen Tief von 103,39 behaupten.
UsdChf Das Paar schnellte letzten Donnerstag auf ein 2-Monatshoch bei 1,0625. Es konsolidiert sich derzeit in der Spanne von 1,0400-1,0600. Eine erneute Schwäche würde den Weg nach unten zu 1,0200 und zu 0,9639, dem Tief vom 17. März, freimachen. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.6200 T |
2.0447 S |
111.92 K |
1.1191 K |
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1.6000 K |
2.0100 P |
110.10 T |
1.0625 T |
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1.5571 M |
1.9800 S |
105.70 M |
1.0582 M |
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1.5545 |
1.9485 |
104.70 |
1.0490 |
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1.5285 M |
1.9391 M |
103.39 M |
1.0390 M |
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1.5000 K |
1.9337 S |
100.00 P |
1.0200 S |
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1.4500 P |
1.9105 K |
95.74 K |
0.9637 K |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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