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Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen |
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Dollarrallye nach unerwartet guten US-Einzelhandelszahlen
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Der Dollar verzeichnete am Dienstag auf breiter Basis Gewinne, nachdem die Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen im April die Prognosen übertrafen und die Ansicht stützten, dass die US-Notenbank nächsten Monat wahrscheinlich die Zinsen nicht senken wird. Die Einzelhandelsumsätze ohne Autos erhöhten sich um 0,5%, mehr als doppelt so viel wie von Experten prognostiziert. Dem vorausgegangen war eine Erholung um 0,4% im März, und dies deutet darauf hin, dass das US-Konsumumfeld trotz der Immobilienkrise widerstandsfähig blieb. Das Ergebnis stärkte den Dollar, da die Konsumausgaben etwa 2/3 der US-Konjunktur ausmachen. Laut Analysten erhielt der Dollar auch Auftrieb durch einen Bericht der US-Regierung, der eine leichte Zunahme der US-Importpreise im April zeigte, was auf wachsenden inflationären Druck schließen ließ. Der Markt zeigte sich wenig beeindruckt von den Äußerungen von US-Notenbankchef Ben Bernanke, der gesagt hatte, die Liquiditätsmaßnahmen der Bank hätten dazu beigetragen, die Anspannung auf den Finanzmärkten zu verringern, der Erholungsprozess sei jedoch noch nicht abgeschlossen.
EurUsd verbilligte sich gestern auf ein Tagestief von 1,5431 und notierte zuletzt bei 1,5471, ein Minus von 0,39%. UsdJpy schnellte auf ein Tageshoch von 104,92 nach oben und wurde zuletzt für 104,76 und damit um 0,86% fester gehandelt. GbpUsd gab 0,43% auf 1,9448 nach. UsdChf zog um 0,72% auf 1,0524 an.
Die kurzfristigen Zinsfutures, die die Erwartungen des Marktes bezüglich der Währungspolitik der US-Notenbank verfolgen, zeigen eine 92%ige Chance, dass die Fed bei ihrer nächsten Sitzung im Juni die Leitzinsen unverändert beibehalten wird. Der Zielzinssatz der Fed für Tagesgeld wurde seit Mitte September 2007 um 325 Basispunkte nach unten geschraubt, wodurch der Dollar bei Anlegern, die höhere Renditen suchten, an Attraktivität verlor. Janet Yellen, Notenbankpräsidentin von San Francisco, sagte am Dienstag, das aktuelle Niveau der US-Zinsen dürfte der Wirtschaft im zweiten Halbjahr Auftrieb verleihen.
Der Euro geriet durch eine Bezugsrechtsemission der Crédit Agricole unter Druck, nachdem die Bank Abschreibungen in Verbindung mit dem US-Subprime-Hypothekensektor gemeldet hatte. Dies zeigte, dass die Eurozone nicht immun gegenüber den Problemen in den Vereinigten Staaten ist, und Analysten sind überzeugt, dass die wachsenden Anzeichen für eine Abkühlung der Konjunktur in der Eurozone die Europäische Zentralbank zwingen werden, irgendwann dieses Jahr die Zinsen zu senken.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):

08:30 GBP Durchschnittseinkommen März (3 Monate), 3,7% nach 3,7% (Vorjahresvergleich) 08:30 GBP ILO-Arbeitslosenquote für März, 5,2% nach 5,2% 08:30 GBP Veränderung der Arbeitslosenzahlen für April, 0k nach -1,2k 09:00 EUR Industrieproduktion für März, -0,3% nach 0,3% (Vormonatsvergleich) 09:00 EUR Industrieproduktion für März, 2,4% nach 3,1% (Vorjahresvergleich) 09:30 GBP Vierteljährlicher Inflationsbericht der Bank of England 12:30 USD Verbraucherpreisindex ohne Nahrungsmittel und Energie für April, 0,2% nach 0,2% (Vormonatsvergleich) 12:30 USD Verbraucherpreisindex für April, 0,3% nach 0,3% (Vormonatsvergleich) 12:30 USD Verbraucherpreisindex ohne Nahrungsmittel und Energie für April, 2,4% nach 2,4% (Vorjahresvergleich) 12:30 USD Verbraucherpreisindex für April nsb, 4% nach 4% (Vorjahresvergleich) 12:30 USD Fed-Gouverneur Rosengren spricht über Basel II, Boston 20:40 USD Fed-Yellen hält Rede in Tacoma 22:45 NZD Einzelhandelsumsätze ohne Autos für März, -0,4% nach 0,2% (Vormonatsvergleich) 22:45 NZD Einzelhandelsumsätze für März, -0,4% nach -0,7% (Vormonatsvergleich) 22:45 NZD Einzelhandelsumsätze für März nsb, 1,6% nach 7,7% (Vorjahresvergleich)
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Risiken heute:

EurUsd Der Euro kehrt nach einem dreiwöchigen Abwärtstrend zurück in den Konsolidierungsbereich bei 1,5500. Der erste Widerstand ist nach wie vor die frühere Unterstützung bei 1,5528 vor dem Montagshoch von 1,5571. Der Pivot-Punkt hält sich bei der Widerstandsmarke von 1,6000 vor dem wichtigen Widerstand bei 1,6200, dem Marktziel. Nach unten ist die psychologisch wichtige Marke von 1,5000 die starke Unterstützung vor dem Pivot-Punkt bei 1,4500.
GbpUsd Das Paar durchbrach gestern die Marke von 1,9500. Weiterer Druck könnte das Januar-Tief von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Kursanstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ins Blickfeld rücken. Eine erneute Erholung über 1,9600 und 1,9800 könnte den Weg wieder freimachen hin zur psychologischen Marke von 2,0000. Die derzeitige Handelsspanne ist der Bereich von 1,9400 – 1,9600.
UsdJpy Der jüngste Aufwärtstrend der vergangenen 1½ Monate traf bei etwa 105 auf Widerstand. Ein weiterer Kursgewinn könnte den Weg nach oben hin zum starken (Trendlinien)-Widerstand bei 110,10 und dem Doppelhoch von Mitte Januar vor dem Hoch bei 111,92 von Anfang Januar frei machen. Gewinnmitnahmen bei 105 könnten wieder eine Abwärtsentwicklung hin zur Konsolidierungsspanne zwischen 100 – 104 einleiten. Die geringfügige Unterstützung kann sich beim gestrigen Tief von 103,39 behaupten.
UsdChf Das Paar schnellte letzten Donnerstag auf ein 2-Monatshoch bei 1,0625. Es konsolidiert sich derzeit in der Spanne von 1,0400-1,0600. Eine erneute Schwäche würde den Weg nach unten zu 1,0200 und zu 0,9639, dem Tief vom 17. März, freimachen. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.6200 T |
2.0447 S |
111.92 K |
1.1191 K |
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1.6000 K |
2.0100 P |
110.10 T |
1.0625 T |
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1.5528 M |
1.9800 S |
105.70 M |
1.0582 M |
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1.5420 |
1.9410 |
105.05 |
1.0565 |
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1.5285 M |
1.9391 M |
103.39 M |
1.0390 M |
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1.5000 K |
1.9337 S |
100.00 P |
1.0200 S |
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1.4500 P |
1.9105 K |
95.74 K |
0.9637 K |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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