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Überraschend schwache US-Beschäftigungszahlen drücken Dollar nach unten
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Am Freitag war der Dollar rückläufig, nachdem der US-Beschäftigungsbericht den dritten Monat in Folge einen Rückgang der Stellen aufwies und damit die Ängste verstärkte, dass das Land sich bereits in einer Rezession befindet. Der Euro und der Yen konnten gegenüber dem Dollar Zuwächse verzeichnen, nachdem die Regierung mitteilte, dass Arbeitgeber in den USA im März 80.000 Arbeitsplätze gestrichen hätten, mehr als erwartet und die höchste Stellenkürzung in einem Monat seit fünf Jahren. Bis zum späten Nachmittag jedoch konnte der Dollar einen Großteil seiner Verluste wieder gut machen. Den Händlern zufolge stellten die Ergebnisse keine allzu große Überraschung dar, weil der Markt seit langem damit rechnet, dass die Federal Reserve die Zinsen im späteren Monatsverlauf erneut senken wird. Am Freitag tendierte EurUsd um 0,43% fester bei 1,5728. Nach der Bekanntgabe der Beschäftigungszahlen konnte es bis auf 1,5774 klettern, geriet jedoch bei dieser Notierung in eine aggressive Verkaufsphase. UsdJpy notierte um 0,91% leichter bei 101,46 und UsdChf gab um 0,53% auf 1,0062 nach. Den Analysten zufolge werden einige Händler vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag ihre Euro-Positionen verringern. Die EZB dürfte die Zinssätze unverändert bei 4% belassen. Nach einer Reihe schwacher Daten aus der Eurozone in jüngster Zeit warten die Händler allerdings ab, ob EZB-Präsident Jean-Claude Trichet seine Ausrichtung auf die Inflationseindämmung nicht doch abschwächt. Die stabilen Zinsen in der Eurozone haben dazu geführt, dass vor dem Hintergrund der drastischen Kürzungen des US-Leitzinses von 5,25% auf 2,25% in den vergangenen Monaten die Attraktivität des Euro gegenüber dem Dollar gestiegen ist. Des Weiteren äußerten die Analysten, dass der Euro sich diese Woche vermutlich in einer Spanne von 1,5500-1,5800 einpendeln wird. Jedoch betonten sie, dass der Dollar weiterhin in Gefahr ist, sollten sich die US-Wirtschaftsdaten verschlechtern oder eine weitere Wall Street Bank aufgrund von massiven hypothekenbezogenen Verlusten in die Knie gezwungen werden. Die Verschlechterung der Beschäftigungslage in den Vereinigten Staaten ist ebenfalls ein Sorgenpunkt, insbesondere die Arbeitslosenquote, nachdem die staatlichen Angaben am Freitag einen Anstieg von 4,8% auf 5,1% aufwiesen. AudUsd kletterte trotz eines unerwarteten Rückgangs der Einzelhandelsumsätze im Februar um 0,85% auf 0,9228. UsdCad konnte um 0,35% auf 1,0083 zulegen, nachdem ein vorab veröffentlichter Bericht der kanadischen Regierung einen höhere Arbeitslosenquote als prognostiziert auswies, was wiederum den Erwartungen auf Zinskürzungen der Bank of Canada Auftrieb verlieh.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):
09:00 NOK Produktion im Verarbeitenden Gewerbe, Februar, 0,7% nach 2,8% 09:30 EUR Sentix-Index, Eurozone, April, -1,3% nach 0,4% 11:00 EUR Industrieproduktion, Deutschland, Februar, -0,5% nach 1,8% 13:30 CAD Baugenehmigungen, Februar, 1% nach -2,9% 20:00 USD Verbraucherkredite, Februar, $ 5,5 Mrd. nach $ 6,9 Mrd. 23:00 NZD NZIER-Geschäftsklimaindex, 1. Quartal, zuletzt -26%
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Risiken heute:

EurUsd ist letzten Monat auf ein Allzeithoch von 1,5904 geklettert. Die mittelfristige Handelsspanne ist 1,5400-1,6000. Die starke Unterstützung bei 1,5528 (23,6% Retracement des Kursanstiegs von 1,4311 zu 1,5904) kann sich behaupten. Die psychologisch wichtige Marke von 1,5000 ist die starke Unterstützung vor dem Pivot-Punkt von 1,4500. Der erste Widerstand ist die Schlüsselmarke von 1,6000. Die erste Unterstützung kann sich bei 1,5511 (Tief vom Donnerstag) behaupten.
GbpUsd verteuerte sich letzten Monat auf bis zu 2,0398. Ende März vollzog es, bedingt durch Gewinnmitnahmen, eine Trendumkehr auf knapp unter 1,9800. Die tatsächliche Handelsspanne ist derzeit 1,9700-2,0400. Die psychologisch wichtigen Marken von 2,0100 und 2,0000 sind wichtige Pivot-Punkte und Widerstände. Erneuter Druck könnte den Weg in Richtung des Januar-Tiefs von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Kursanstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ebnen. Erholt sich das Paar über 2,0000 könnte sich die Tür in Richtung 2,0200 öffnen.
UsdJpy hat sich von seinem Tief von Mitte März von 95,74 erholt. Das stellt das Ende des seit 4 Wochen andauernden Abwärtstrends dar. Der Pivot-Punkt befindet sich bei der Marke von 100. Die Unterstützung am unteren Ende verläuft bei der Marke von 95. Die Rückkehr über die Notierung von 100 letzte Woche könnte den Weg hin zum starken (Trendlinien-)Widerstand bei 110,10 und dem Doppelhoch von Mitte Januar, vor dem Hoch bei 111,92 von Anfang Januar, frei machen. Die starke Unterstützung kann sich bei 95,74 (Tief des Vormonats) behaupten.
UsdChf schwächelt nach wie vor unter 1,0200, nachdem es letzte Woche unter 1,0000, der psychologisch wichtigen Marke von Ende März, notierte. Die starke Unterstützung kann sich bei 0,9639 (Tief vom 17. März) behaupten. Erst über dem Widerstand von 1,0200 kehrt das Paar in den Aufwärtstrend zurück. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.6000 K |
2.0577 T |
111.92 K |
1.0761 M |
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1.5904 S |
2.0447 S |
110.10 T |
1.0500 S |
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1.5832 M |
2.0100 P |
105.00 S |
1.0200 S |
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1.5675 |
1.9860 |
102.65 |
1.0145 |
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1.5528 S |
1.9730 M |
100.00 P |
1.0000 P |
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1.5400 T |
1.9337 S |
95.74 S |
0.9639 K |
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1.5000 K |
1.9105 K |
95.00 T |
0.9500 T |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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