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Dollar kletterte vor FOMC-Tagung; Prognosen lauten auf „Pause“ im US-Zinslockerungszyklus
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Am Dienstag kletterte der Dollar fast auf ein Ein-Monats-Hoch gegenüber dem Euro, gestützt von den zunehmenden Erwartungen, dass die Federal Reserve bereit ist, eine Pause in ihrem Zinslockerungszyklus einzulegen, sowie den schwachen europäischen Wirtschaftsdaten. Die Analysten rechnen mit einer Senkung des Leitzinses um 25 Basispunkte auf 2% und Hinweise auf eine vorübergehende Pausierung, nachdem die Zinsen seit Mitte September aggressiv um 300 Basispunkte gekürzt wurden.
EurUsd tendierte um 0,47% leichter bei 1,5576, nachdem es zuvor ein Zwischentief von 1,5541 berührt hatte. UsdJpy ging mit minus 0,25% bei103,92 aus dem Handel, nachdem es zuvor das Tief von 103,22 erreicht hatte. UsdChf konnte um 0,21% auf 1,0364 zulegen. GbpUsd sackte um 1,17% auf 1,9679. EurJpy gab auf ein Tagestief von 161,11 nach und wurde zuletzt zu 161,81, minus 0,74%, gehandelt. EurGbp ging ebenfalls zurück, auf ein Vier-Wochen-Tief von 0,7830, erholte sich jedoch später auf 79,17, plus 0,71%.
Zum einen rechnen die Märkte mit etwas restriktiveren Signalen in der Stellungnahme zur Zinsentscheidung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank, zum anderen werfen die schwachen Wirtschaftsdaten aus der Eurozone Zweifel über die Fähigkeit der EZB auf, im Hinblick auf die Inflation und die Zinssätze an ihrer kompromisslosen Haltung festzuhalten. Die Daten vom Dienstag zeigten einen Rückgang des französischen Verbrauchervertrauens auf den niedrigsten Stand seit 1987 auf und die deutsche Inflation blieb im April hinter den Prognosen zurück, wodurch die Jahresrate deutlich abflachte und der Druck auf den Euro zunahm.
Pfund Sterling wurde von einer Warnung des geldpolitischen Entscheidungsträger David Blanchflower getroffen, dass Großbritannien ein reales Rezessionsrisiko drohe, sofern die Bank of England nicht aggressiv tätig würde. Den Analysten zufolge könnte der Wertverfall des Euro aufgehalten werden, sollten die Inflationsdaten der Eurozone am Mittwoch nicht die allgemein erwartete Mäßigung aufweisen. Die Erwartungen, einer Pausierung der Fed seien etwas übertrieben, was, den Analysten zufolge, dem Dollar schaden könnte. Die Daten am Dienstag wiesen einen Rückgang des US-Verbrauchervertrauens im April auf ein Fünf-Jahres-Tief auf. Am Mittwoch könnte das Bruttoinlandsprodukt ergeben, dass die Wirtschaft im ersten Quartal geschrumpft ist. Die Beschäftigungszahlen am Freitag dürften für April Stellenkürzungen von 80.000 ergeben.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):
08:00 NOK Kreditindikator März, 13,9% nach 14,2% 08:00 NOK Erwerbstätigenbericht, Februar, 2,4% nach 2,3% 08:00 NOK Einzelhandelsumsätze, März, -0,4% nach 1,7% 09:00 EUR Geschäftsklimaindex der Eurozone, April, 0,7 nach 0,8 09:00 EUR Verbrauchervertrauen der Eurozone, April, -13 nach -12 09:00 EUR Konjunktur-Stimmungsbarometer der Eurozone, April, 99 nach 99,6 09:00 EUR Arbeitslosenquote, Eurozone, März, 7,1% nach 7,1% 09:00 CHF KOF-Konjunkturbarometer, April, 1,48 nach 1,54 12:15 USD ADP-Arbeitsmarktbericht, April, -60k nach -8k 12:30 USD PCE-Kernpreisindex, 1. Quartal, 2,1% nach 2,5% 12:30 USD BIP, offizielle Vorabschätzung, 1. Quartal, 0,2% nach 0,6% 12:30 CAD BIP, Februar, 0,2% nach 0,6% (Vormonatsvergleich) 13:45 USD Einkaufsmanagerindex, Chicago, April, 47,5 nach 48,2 18:15 USD Zinsentscheidung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank, 2% nach 2,25% 00:00 JPY Zinsentscheidung der Bank of Japan, 0,5% nach 0,5%
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Risiken heute:

EurUsd Der Euro tendierte nach unten, in der Nähe der Unterstützung von 1,5511, weit entfernt von dem letzte Woche erreichten Allzeithoch von 1,6019. Die mittelfristige Handelsspanne ist nach wie vor 1,5500-1,5800. 1,5528 bleibt die starke Unterstützung (23,6% Retracement der Kursbewegung von 1,4311 zu 1,5904). Die psychologisch wichtige Marke von 1,5000 ist die starke Unterstützung vor dem Pivot-Punkt bei 1,4500. Der Pivot-Widerstand hält sich bei 1,6000 vor dem wichtigen Widerstand bei 1,6200, dem Marktziel. Die erste Unterstützung kann sich bei 1,5511, dem Tief vom 3. April, behaupten.
GbpUsd GbpUsd ist bei 1,9800 aus dem jüngsten Konsolidierungstrend ausgebrochen und hat gestern das Tief von 1,9668 erreicht. Erneuter Druck unter 1,9800 könnte den Weg in Richtung des Januar-Tiefs von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Kursanstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ebnen. Eine weitere Kursstärke könnte die Tür in Richtung der psychologischen Marke von 2,0000 erneut öffnen. Die derzeitige Handelsspanne ist der Bereich zwischen 1,9600 und 2,0000.
UsdJpy Der Mitte März einsetzende Aufwärtstrend verliert an Schwung. Ein weiterer Kursgewinn könnte jedoch den Weg nach oben hin zu 105, dann zum starken (Trendlinien)-Widerstand bei 110,10 und dem Doppelhoch von Mitte Januar, vor dem Hoch bei 111,92 von Anfang Januar, frei machen. Wird 105 nicht nach oben überwunden, dann fällt das Paar wieder zurück in die Konsolidierungsspanne von 100 - 103. Das Hoch von Anfang April von 102,95 bleibt die kleine Unterstützung.
UsdChf Das Paar durchbrach letzte Woche 1,0200, und bei weiteren Kurszuwächsen des Dollars könnte sich eine Entwicklung hin zum Trendlinienwiderstand bei 1,0457 vollziehen. Eine Rückkehr unter 1,0200 könnte den Web ebnen bis hinab auf 1,0000 und hin zu 0,9639, dem Tief vom 17. März. Der aktuelle Aufwärtstrend scheint über dem ehemaligen Widerstand bei 1,0200 gefestigt. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.6200 T |
2.0577 T |
111.92 K |
1.1191 S |
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1.6019 M |
2.0447 S |
110.10 T |
1.0500 S |
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1.6000 K |
2.0100 P |
105.00 S |
1.0457 T |
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1.5555 |
1.9690 |
104.15 |
1.0375 |
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1.5528 S |
1.9650 S |
102.95 M |
1.0200 S |
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1.5400 T |
1.9337 S |
100.00 P |
0.9637 K |
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1.5000 K |
1.9105 K |
95.74 S |
0.9500 T |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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