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Dollar sank gegenüber wichtigen Währungen vor Bekanntgabe der wichtigen Wirtschaftsdaten, der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank und der Zinsentscheidung
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Am Montag gab der Dollar gegenüber einem ganzen Währungskorb nach und beendete seine Drei-Tages-Rally. Die Käufer verhielten sich vor Bekanntgabe der wichtigen Wirtschaftsdaten und der geldpolitischen Sitzung der Federal Reserve diese Woche passiv. Den Analysten zufolge wird der Dollar in seiner gegenwärtigen Handelsspanne verharren, bis entweder eine Richtungsvorgabe durch die Stellungnahmen des Offenmarktausschusses (FOMC) zu seiner Zinsentscheidung oder die Wachstumszahlen im ersten Quartal erfolgt, die beide am Mittwoch veröffentlicht werden. Allgemein wird damit gerechnet, dass der FOMC nach seiner 2-tägigen Tagung den Leitzins um lediglich 25 Basispunkte auf 2% senkt, ein Zeichen, dass sein Zinslockerungszyklus jetzt zu Ende geht. Der Dollar erhielt Auftrieb durch die zunehmende Spekulationen, dass die Fed die Zinsen nicht weiter senken könnte und einen Anstieg der US-Aktien, der auf Übernahmen zurückzuführen war. Letzte Woche sorgten die stärker als erwarteten US-Unternehmensergebnisse und die zunehmende Einschätzung, dass das Schlimmste der Kreditkrise vorbei ist, global für eine bessere Stimmung.
EurUsd kletterte um 0,24% auf 1,5656, und machte seinem Drei-Tages-Rückgang ein Ende. Das Paar notierte jedoch immer noch etwa 3 Cent unter dem Rekordhoch von letzter Woche von 1,6019. UsdJpy tendierte um 0,53% fester bei 104,11 und konnte ein Zwischenhoch von 104,82 erreichen. UsdChf tendierte erneut leichter bei 1,0337 (0,25%). GbpUsd verteuerte sich um 0,39% auf 1,9913, nachdem es ein extremes Tief von 1,9781 sowie ein extremes Hoch von 1,9965 erreicht hatte.
Die erneute Warnung der Vertreter der Europäischen Zentralbank vor der anhaltenden Inflation verlieh dem Euro etwas Unterstützung. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet und Ratsmitglied Yves Mersch äußerten beide, dass nach wie vor Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität bestünden. Trichet fügte hinzu, dass es keinen Anlass zur Selbstzufriedenheit gebe. Diese Äußerungen legen nahe, dass die EZB noch nicht bereit ist, den Zinssatz von 4% demnächst zu senken, selbst wenn die regionalen Daten in vier deutschen Bundesländern im April auf eine Abkühlung hindeuten. Der Euro erhielt daneben auch Auftrieb durch einen überraschenden sprunghaften Anstieg des deutschen Verbrauchervertrauens, weil dies darauf hindeutet, dass die größte Wirtschaft der Eurozone sich in einem besseren Zustand befindet als der IFO-Geschäftsklimaindex letzte Woche ahnen ließ.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):

00:00 JPY Feiertag in Japan 07:15 SEK Verbrauchervertrauen, April, 2,3 nach 2,5 (Vormonatsvergleich) 07:30 SEK Einzelhandelsumsätze, März, 0,4% nach 1,7% (Vormonatsvergleich) 07:30 SEK Einzelhandelsumsätze, März, 3,6% nach 4,6% (Vorjahresvergleich) 08:30 GBP Verbraucherkredite der BoE, März, £ 1,2 Mrd. nach £ 2,35 Mrd. 08:30 GBP Hypothekengenehmigungen, März, 65k nach 73k 08:30 GBP Hypothekendarlehen, März, $ 7,2 Mrd. nach £ 7,45 Mrd. 10:00 GBP Untersuchung des Vertriebshandels des CBI (Distributive Trades), April, -3 nach 1 14:00 USD Verbrauchervertrauen, April, 62 nach 64,5 21:00 USD ABC/Wash Post Index -40 nach -40 21:01 GBP GfK-Verbrauchervertrauen, April, -20 nach -19 21:30 JPY Arbeitslosenquote, März, 3,9% nach 3,9% 21:30 JPY Haushaltsausgaben, März, 0,5% nach 0% (Vorjahresvergleich) 21:30 JPY Industrieproduktion, März, -0,8% nach 1,6% (Vormonatsvergleich) 00:00 JPY Geldpolitische Sitzung der Bank of Japan 00:00 JPY Leitzins der Bank of Japan, 0,5% nach 0,5%
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Risiken heute:

EurUsd Letzte Woche verzeichnete der Euro, ausgehend von seinem Allzeithoch von 1,6019, seinen größten Rückgang seit fünf Wochen. Die mittelfristige Handelsspanne ist nach wie vor 1,5500-1,5800. 1,5528 bleibt die starke Unterstützung (23,6% Retracement der Kursbewegung von 1,4311 zu 1,5904). Die psychologisch wichtige Marke von 1,5000 ist die starke Unterstützung vor dem Pivot-Punkt bei 1,4500. Der Pivot-Widerstand hält sich bei 1,6000 vor dem wichtigen Widerstand bei 1,6200, dem Marktziel. Die erste Unterstützung kann sich bei 1,5511, dem Tief vom 3. April, behaupten.
GbpUsd GbpUsd konsolidiert sich bei etwa 1,9800. Eine weitere Kursstärke könnte die Tür in Richtung der psychologischen Marke von 2,0000 öffnen. Eine Bestätigung über dem wichtigen Pivot-Punkt von 2,0100 würde die Bahn für einen weiteren Aufwärtstrend frei machen. Die derzeitige Handelsspanne ist der Bereich zwischen 1,9600 und 2,0000. Erneuter Druck unter 1,9800 könnte den Weg in Richtung des Januar-Tiefs von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Kursanstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ebnen.
UsdJpy Der Mitte März einsetzende Aufwärtstrend verliert an Schwung. Ein weiterer Kursgewinn könnte jedoch den Weg nach oben hin zu 105, dann zum starken (Trendlinien)-Widerstand bei 110,10 und dem Doppelhoch von Mitte Januar, vor dem Hoch bei 111,92 von Anfang Januar, frei machen. Wird 105 nicht nach oben überwunden, dann fällt das Paar wieder zurück in die Konsolidierungsspanne von 100 - 103. Das Hoch von Anfang April von 102,95 bleibt die kleine Unterstützung.
UsdChf Das Paar durchbrach letzte Woche 1,0200, und bei weiteren Kurszuwächsen des Dollars könnte sich eine Entwicklung hin zum Trendlinienwiderstand bei 1,0457 vollziehen. Eine Rückkehr unter 1,0200 könnte den Web ebnen bis hinab auf 1,0000 und hin zu 0,9639, dem Tief vom 17. März. Der aktuelle Aufwärtstrend scheint über dem ehemaligen Widerstand bei 1,0200 gefestigt. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.6200 T |
2.0577 T |
111.92 K |
1.1191 S |
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1.6019 M |
2.0447 S |
110.10 T |
1.0500 S |
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1.6000 K |
2.0100 P |
105.00 S |
1.0457 T |
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1.5635 |
1.9900 |
104.25 |
1.0350 |
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1.5528 S |
1.9650 S |
102.95 M |
1.0200 S |
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1.5400 T |
1.9337 S |
100.00 P |
0.9637 K |
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1.5000 K |
1.9105 K |
95.74 S |
0.9500 T |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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