Forex - Letzte Woche verdrängten europäische Daten den Euro von seinem Rekordhoch von 1,6019
 Devisenhandel zu den attraktivsten Konditionen. ACM bietet Devisenhandel ohne Gebühren, steuerfrei und zu den niedrigsten Spreads bei garantierter Orderausführung

Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen

AddThis Feed Button Bookmark and Share


Letzte Woche verdrängten europäische Daten den Euro von seinem Rekordhoch von 1,6019
Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Der Dollar konnte sich letzte Woche gegenüber dem Korb wichtiger Währungen behaupten, weil vermehrt die Ansicht herrscht, dass die Federal Reserve die Zinssätze möglicherweise nicht weiter senken wird. Die US-Wirtschaftsdaten für einige Bereiche, wie dem Stellenmarkt, fielen letzte Woche stark aus, was im Kontrast zu einem deutlichen Rückgang des Geschäftsklimaindexes in Deutschland stand. Diese Meldungen sowie die Äußerungen der Entscheidungsträger der EZB über ihre Besorgnis über die übermäßige Volatilität der Wechselkurse dämpften die Prognosen für eine Zinsstraffung der Eurozone und schwächten den Euro.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed ihren Leitzins von 2,25% bei ihrer dieswöchigen Sitzung unverändert lassen wird, erhöhte sich auf etwa 26%. Vor nur einer Woche preisten die Futures-Märkte eine Zinssenkung von 25 bis 50 Basispunkte ein. Auf der anderen Seite schätzten die Akteure am Devisenmarkt die Chance auf eine Zinserhöhung der EZB jetzt geringer ein.

Am Freitag notierte EurUsd um 0,32% leichter bei 1,5626, nachdem es im Tagesverlauf auf bis zu 1,5555, ein Drei-Wochen-Tief, gesunken war. UsdChf verbilligte sich um 0,14% auf 1,0342. UsdJpy verteuerte sich um 0,07% auf 104,43. GbpUsd tendierte um 0,61% fester bei 1,9847 und erholte sich von seinem Tagestief von 1,9677.

Daneben könnte, nach Aussagen der Händler, die Dollar-Rally der letzten Woche einige Anleger dazu bewegt haben, die Währung im Rahmen von Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende zu verkaufen. Am Freitag reagierte Dollar in begrenzten Umfang auf die Meldung, dass das US-Verbrauchervertrauen den dritten Monat in Folge rückläufig war; es gab auf seinen niedrigsten Stand seit 25 Jahren nach. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für Europa wies am Donnerstag den größten Rückgang seit September 2001 auf; das Gesamtergebnis für April stand auf einem Zwei-Jahres-Tief. Diese Datenmeldung und die schwachen Daten für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone verdrängten den Euro von seinem Rekordhoch von Anfang der Woche von 1,6019.

Forex-Chart

Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):

06:12 EUR GfK-Konsumklima, Deutschland, Mai, 4,4 nach 4,6
16:00 USD Aktivität im verarbeitenden Gewerbe im mittleren Westen für März, zuletzt 101
19:00 CAD Haushaltsbilanz, Februar, zuletzt CAD -0,592 Mrd.
19:00 CAD Haushaltsbilanz, Februar, zuletzt CAD 9,96 Mrd. im bisherigen Jahresverlauf
22:45 NZD Internationaler Warenhandel, März, 3,64 Mrd. nach 3,45 Mrd.
22:45 NZD Internationaler Warenhandel, März, Exporte, Nzd 3,93 Mrd. nach 3,71 Mrd.
22:45 NZD Handelsbilanz, März, Nzd 395 Mio. nach 258 Mio. (Monat)
22:45 NZD Handelsbilanz, März, Nzd -4,06 Mrd. nach -4,41 Mrd. (Jahr)


Risiken heute:

EurUsd Letzte Woche verzeichnete der Euro, ausgehend von seinem Allzeithoch von 1,6019, seinen größten Rückgang seit fünf Wochen. Die mittelfristige Handelsspanne ist nach wie vor 1,5500-1,5800. 1,5528 bleibt die starke Unterstützung (23,6% Retracement der Kursbewegung von 1,4311 zu 1,5904). Die psychologisch wichtige Marke von 1,5000 ist die starke Unterstützung vor dem Pivot-Punkt bei 1,4500. Der Pivot-Widerstand hält sich bei 1,6000 vor dem wichtigen Widerstand bei 1,6200, dem Marktziel. Die erste Unterstützung kann sich bei 1,5511, dem Tief vom 3. April, behaupten.

GbpUsd konsolidiert sich bei etwa 1,9800. Eine weitere Kursstärke könnte die Tür in Richtung der psychologischen Marke von 2,0000 öffnen. Eine Bestätigung über dem wichtigen Pivot-Punkt von 2,0100 würde die Bahn für einen weiteren Aufwärtstrend frei machen. Die derzeitige Handelsspanne ist der Bereich zwischen 1,9600 und 2,0000. Erneuter Druck unter 1,9800 könnte den Weg in Richtung des Januar-Tiefs von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Kursanstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ebnen.

UsdJpy Der Mitte März einsetzende Aufwärtstrend verliert an Schwung. Ein weiterer Kursgewinn könnte jedoch den Weg nach oben hin zu 105, dann zum starken (Trendlinien)-Widerstand bei 110,10 und dem Doppelhoch von Mitte Januar, vor dem Hoch bei 111,92 von Anfang Januar, frei machen. Wird 105 nicht nach oben überwunden, dann fällt das Paar wieder zurück in die Konsolidierungsspanne von 100 - 103. Das Hoch von Anfang April von 102,95 bleibt die kleine Unterstützung.

UsdChf durchbrach letzte Woche 1,0200, und bei weiteren Kurszuwächsen des Dollars könnte sich eine Entwicklung hin zum Trendlinienwiderstand bei 1,0457 vollziehen. Eine Rückkehr unter 1,0200 könnte den Web ebnen bis hinab auf 1,0000 und hin zu 0,9639, dem Tief vom 17. März. Der aktuelle Aufwärtstrend scheint über dem ehemaligen Widerstand bei 1,0200 gefestigt. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar.

Resistance and Support:

EURUSD GBPUSD USDJPY USDCHF
1.6200 T 2.0577 T 111.92 K 1.1191 S
1.6019 M 2.0447 S 110.10 T 1.0500 S
1.6000 K 2.0100 P 105.00 S 1.0457 T
1.5630 1.9790 104.50 1.0340
1.5528 S 1.9650 S 102.95 M 1.0200 S
1.5400 T 1.9337 S 100.00 P 0.9637 K
1.5000 K 1.9105 K 95.74 S 0.9500 T
S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt


 

 
 
 Archives:
 <<April 2008>>
SunMonTueWedThuFriSat
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930   
Kontakt 
Bitte um
  Rückruf
  Antwort per E-Mail
  Live Chat


 Vollständiges Verzeichnis
  der Telefonnummern
 Telefonhandel rund um die Uhr
 +41 (22) 319 22 02
Aktuelle Wechselkurse 
Devisen-Newsletter 
Newsletter Forex
 
Instrumente für den Handel 
Währungsrechner

Urheberrechtlich geschützt © 2008 Advanced Currency Markets SA. Alle Rechte vorbehalten.
ACM Advanced currency markets SA, 50 rue du Rhône, 1204 Genf, Schweiz.
ACM Forex ¤ ACM kontaktieren ¤ Haftungshinweis ¤ Datenschutz ¤ Sitemap