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Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen |
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Dollar gewinnt am Freitag dank der Zahlen der Citigroup und der schwindenden Befürchtungen bezüglich der Kreditkrise.
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Der Dollar kletterte am Freitag auf ein7-Wochenhoch gegenüber dem Yen und konnte sich auch weiter von seinem Rekordtief gegenüber dem Euro entfernen, nachdem die Ergebnisse der Citigroup Hoffnungen geweckt hatten, dass das Schlimmste der Kreditkrise vorüber sein könnte. In der jüngsten Zeit hatte die Schwäche auf dem Immobilienmarkt zu Problemen bei US-Finanzfirmen geführt, aber die Ergebnisse der Citigroup haben die Befürchtungen hinsichtlich des Sektors etwas gedämpft und der Risikofreude wieder Auftrieb verliehen, und davon profitiert der Dollar. Die Citigroup, die größte US-Bank, wies einen Quartalsverlust von $5,1 Mrd. und Abschreibungen vor Steuern von $6 Mrd. aus. Die Unternehmensaktien zogen an, da Anleger durch die unternommenen Bemühungen zur Überwindung der Kreditprobleme und zur Senkung der Kosten besänftigt waren.
Am Freitag fiel EurUsd um 0,57% auf 1,5815, nachdem es sich zuvor auf ein Tagestief von 1,5712 verbilligt hatte. Damit verzeichnete das Paar seinen stärksten Rückgang in fast drei Wochen und steht nun deutlich unter dem Rekordhoch von 1,5983 vom Anfang vergangener Woche. UsdJpy legte um 1,27% auf 103,68 zu, nachdem es zuvor mit 104,65 seinen stärksten Stand seit Ende Februar erreicht hatte. UsdChf stieg auf ein 5-Wochenhoch von 1,0285 und notierte zuletzt bei 1,0183. Dies entspricht einem Plus von 1,26% und ist der größte Tageszuwachs seit dem 1. April. GbpUsd verteuerte sich um 0,35% auf 1,9977.
Trotz der Gewinne des Greenback warnten Analysten, dass zwar die Zahlen der US-Banken in diesem Quartal etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien, es aber nach wie vor Anzeichen dafür gebe, dass die Kreditkrise noch lange nicht vorüber sein könnte. Der Euro erhielt kurzzeitig Auftrieb durch Äußerungen von EZB-Ratsmitglied Klaus Liebscher, der gesagt hatte, er sehe aktuell keinen Spielraum für eine Zinssenkung in der Eurozone. Er fügte noch hinzu, dass er ein Anziehen der Zinsschraube in der Region nicht ausschließe. Der Euro ist in diesem Jahr gegenüber dem Dollar um 8,4% nach oben geschnellt, da allgemein davon ausgegangen wird, dass die Zinsen in Europa bis Ende des Jahres stabil bei 4% beibehalten werden. Dagegen erwartet man von der US-Notenbank noch weitere Zinssenkungen gegenüber den derzeitigen 2,25%. Bei weiteren Zinssenkungen in den USA würden die Zinsen in der Eurozone signifikant höher bleiben als in den Vereinigten Staaten, und damit behielte der Euro seine Attraktivität bei.
Laut Analysten legt der Markt vor 1,6000 eine Verschnaufpause ein, und die Marktteilnehmer sagten, die Verkaufswelle beim Euro dürfte nur von kurzer Dauer sein, da der anhaltende Inflationsdruck dazu führen wird, dass die EZB die Zinsen noch mindestens das 3. Quartal hindurch bei 4% beibehalten wird.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):
07:15 CHF Produzenten- und Importpreise für März, 0,3% nach 0,2% (Vormonatsvergleich) 07:15 CHF Produzenten- und Importpreise für März, 3,5% nach 3,6% (Vorjahresvergleich) 12:30 USD National Activity Index für März, vorher -1,04 12:30 Wertpapierkäufe von Kanadiern, vorher CAD$ -0,13 Mrd. 12:30 Wertpapierkäufe ausländischer Anleger, vorher CAD$ 0,92 Mrd.
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Risiken heute:

EurUsd Der Euro kletterte letzte Woche auf ein neues Allzeithoch von 1,5983. Die mittelfristige Handelsspanne ist 1,5800-1,6000. 1,5528 bleibt die starke Unterstützung (23,6% Retracement der Kursbewegung von 1,4311 zu 1,5904). Die psychologisch wichtige Marke von 1,5000 ist die starke Unterstützung vor dem Pivot-Punkt bei 1,4500. Der erste Widerstand ist unverändert die Schlüsselmarke von 1,6000 vor dem Ziel von 1,6200. Die erste Unterstützung kann sich bei 1,5511, dem Tief vom 3. April, behaupten. Die geringe Widerstandslinie ist weiterhin das Freitags-Hoch von 1,5957.
GbpUsd GbpUsd erholte sich vergangene Woche auf einen Stand über 1,9800 und beendete damit einen einmonatigen Abwärtstrend. Eine weitere Kursstärke könnte die Tür in Richtung der psychologischen Marke von 2,0000 öffnen. Eine Bestätigung über dem wichtigen Pivot-Punkt von 2,0100 würde die Bahn für einen weiteren Aufwärtstrend frei machen. Die derzeitige Handelsspanne ist der Bereich zwischen 1,9800 und 2,0000. Erneuter Druck unter 1,9800 könnte den Weg in Richtung des Januar-Tiefs von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Kursanstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ebnen.
UsdJpy Vergangene Woche ließ die Stärke des Dollar das Währungspaar UsdJpy auf über 102 zulegen. Damit wurde der Weg frei hin zu 105, dann zum starken (Trendlinien)-Widerstand bei 110,10 und dem Doppelhoch von Mitte Januar vor dem Hoch bei 111,92 von Anfang Januar. Wird 105 nicht nach oben überwunden, dann fällt das Paar wieder zurück in die Konsolidierungsspanne von 100 - 103. Das Hoch von Anfang April von 102,95 bleibt die geringfügige Unterstützung.
UsdChf Das Paar bleibt unter 1,0200 weiterhin schwach. Es sucht derzeit nach Richtungsvorgaben, es bildet sich kontinuierlich eine Dreiecksformation. Unter 1,0000 behauptet sich die starke Unterstützung bei 0,9639, dem Tief vom 17. März. Über 1,0000 würde der Aufwärtstrend nur mit einer Bestätigung über dem Widerstand bei 1,0200 wieder einsetzen. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.6200 |
2.0577 |
111.92 |
1.0500 |
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1.6000 |
2.0447 |
110.10 |
1.0285 |
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1.5979 |
2.0100 |
105.00 |
1.0200 |
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1.5810 |
1.9960 |
104.00 |
1.0180 |
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1.5528 |
1.9650 |
102.95 |
1.0000 |
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1.5400 |
1.9337 |
100.00 |
0.9639 |
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1.5000 |
1.9105 |
95.74 |
0.9500 |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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