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Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen |
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Dollar legte am Donnerstag zu, gestützt durch uneinheitliche Unternehmenszahlen und Äußerungen eines Vertreters der Eurozone.
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Der Dollar verzeichnete am Donnerstag Kursgewinne, da Anleger dem angeschlagenen Finanzsektor positiver gegenüberstehen, und bei den vorgelegten Gewinnzahlen von US-Unternehmen gab es bisher keine großen negativen Überraschungen. Vorher hatte der Greenback auch Auftrieb gegenüber dem Euro erhalten, nachdem ein offizieller Vertreter aus der Eurozone gesagt hatte, die jüngsten Kurszuwächse der einheitlichen europäischen Währung seien nicht wünschenswert. EurUsd erreichte ein neues Rekordhoch nahe 1,6000. Der Dollar erhielt etwas Unterstützung von US-Aktien, die am Donnerstag vorgelegten Gewinnzahlen der Unternehmen zeigen uneinheitliche Ergebnisse. Anleger reagierten positiv auf Merrill Lynch, nachdem es wie von den Analysten erwartet Abschreibungen von Subprime-Hypotheken in Höhe von $6,5 Mrd. gemeldet hatte. Allerdings wurde der Optimismus durch einen vorsichtigen Ausblick von eBay und von United Technologies Corp. wieder etwas gedämpft.
Gestern bei Börsenschluss notierte EurUsd um 0,21% schwächer bei 1,5906. UsdJpy wurde 0,54% fester bei 102,38 gehandelt, und UsdChf legte um 0,61% auf 1,0056 zu. GbpUsd verteuerte sich um 0,9% auf 1,9898, nachdem eine Quelle aus dem britischen Finanzministerium gesagte hatte, die Behörden könnten bereits nächste Woche Details eines Plans zur Lockerung der angespannten Lage auf dem britischen Hypothekenmarkt bekannt geben.
Außerdem musste der Dollar nach einem deutlichen Einbruch des Philadelphia Fed Geschäftsklimaindex für April einen Teil seiner Gewinne kurzzeitig wieder abgeben, aber Anleger kauften wieder Dollar gegenüber anderen großen Währungen, nachdem Richard Fisher, der Präsident der Notenbank von Dallas, eine Abneigung gegen eine Senkung der US-Zinsen hatte erkennen lassen. Fisher sagte, eine großzügige Währungspolitik könne eine Inflation auslösen, und es sei wichtig, dass die Fed eine ruhige Hand bewahre und die Zinsen nicht zu schnell senke.
Es wird immer noch allgemein davon ausgegangen, dass die Fed bei ihrer Sitzung im April den maßgeblichen Tagesgeldsatz von derzeit 2,25% herabsenken wird, um die amerikanische Wirtschaft zu stützen, die unter dem Gewicht der Immobilien- und Kreditkrisen ächzt. Seit September hat die US-Notenbank die Zinsen bereits um 300 Basispunkte nach unten geschraubt. Dagegen behält die Europäische Zentralbank ihren Leitzinssatz jetzt schon seit über einem Jahr bei 4% bei, um die Inflation in der Eurozone zu bekämpfen, die sich auf einem Rekordhoch befindet.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):
00:00 DKK Dänische Börse wegen eines Feiertags geschlossen 08:30 GBP Nettomittelaufnahme der öffentlichen Hand für März, £8 Mrd. nach £2,67 Mrd. (Vormonatsvergleich) 08:30 GBP Nettobargeldbedarf der öffentlichen Hand für März, £18 Mrd. nach £2,9 Mrd. (Vormonatsvergleich) 12:30 CAD Frühindikatoren für März, 0% nach -0,3% 12:30 CAD Großhandelsumsätze für Februar, 0,4% nach 2,6% (Vormonatsvergleich) 14:30 USD wöchentlicher ECRI-Index, vorher 131,90 14:30 USD annualisierter wöchentlicher ECRI-Index, vorher -10,7%
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Risiken heute:

EurUsd Der Euro kletterte gestern auf ein neues Allzeithoch von 1,5983. Die mittelfristige Handelsspanne ist 1,5800-1,6200. 1,5528 bleibt die starke Unterstützung (23,6% Retracement der Kursbewegung von 1,4311 zu 1,5904). Die psychologisch wichtige Marke von 1,5000 ist die starke Unterstützung vor dem Pivot-Punkt bei 1,4500. Der erste Widerstand ist unverändert die Schlüsselmarke von 1,6000 vor dem Ziel von 1,6200. Die erste Unterstützung kann sich bei 1,5511, dem Tief vom 3. April, behaupten. Der geringe Widerstand liegt nach wie vor bei 1,5979.
GbpUsd GbpUsd durchbrach 1,9800 und beendete damit den Abwärtstrend der vergangenen 30 Tage. Eine weitere Kursstärke könnte die Tür in Richtung der psychologischen Marke von 2,0000 öffnen. Eine Bestätigung über dem wichtigen Pivot-Punkt von 2,0100 würde die Bahn für einen weiteren Aufwärtstrend frei machen. Die derzeitige Handelsspanne ist der Bereich zwischen 1,9800 und 2,0000. Erneuter Druck unter 1,9800 könnte den Weg in Richtung des Januar-Tiefs von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Kursanstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ebnen.
UsdJpy Gegenwärtig ist die Handelsspanne 100 - 102. Eine Rückkehr unter den Pivot-Punkt von 100 würde den Aufwärtstrend von Mitte März untergraben, der bei 95,74, dem Tief vom 17. März, einsetzte. Nach unten liegt die Unterstützung nach wie vor bei 95. Nach oben könnte eine Bestätigung über 102 den Weg hin zu 105, dann zum starken (Trendlinien)-Widerstand bei 110,10 und dem Doppelhoch von Mitte Januar vor dem Hoch bei 111,92 von Anfang Januar frei machen.
UsdChf Das Paar bleibt unter 1,0200 weiterhin schwach. Es sucht derzeit nach Richtungsvorgaben, es bildet sich kontinuierlich eine Dreiecksformation. Unter 1,0000 behauptet sich die starke Unterstützung bei 0,9639, dem Tief vom 17. März. Über 1,0000 würde der Aufwärtstrend nur mit einer Bestätigung über dem Widerstand bei 1,0200 wieder einsetzen. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.6200 |
2.0577 |
111.92 |
1.0500 |
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1.6000 |
2.0447 |
110.10 |
1.0200 |
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1.5979 |
2.0100 |
105.00 |
1.0071 |
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1.5950 |
1.9975 |
102.50 |
1.0050 |
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1.5528 |
1.9650 |
100.00 |
1.0000 |
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1.5400 |
1.9337 |
95.74 |
0.9639 |
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1.5000 |
1.9105 |
95.00 |
0.9500 |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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