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Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen |
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Trotz Unterstützung durch 1. Quartalsergebnisse einiger Firmen sackte Dollar gegenüber Euro nach schwachen US-Daten auf Allzeittief
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Am Mittwoch sackte der Dollar gegenüber dem Euro auf Allzeittiefs, weil der deutliche Rückgang der US-Baubeginne und die Rekordinflation in der Eurozone die gegensätzlichen Wachstumspfade der beiden Wirtschaften hervorhoben. EurUsd kletterte auf ein Hoch von 1,5979, die höchste Notierung seit seiner Einführung 1999. Daten aus der Eurozone wiesen eine Preisteuerungsrate von 3,6% für letzten Monat aus, was nahelegt, dass die Europäische Zentralbank die Zinssätze vorerst nicht kürzen wird. Die Einheitswährung verzeichnete ebenfalls den größten Tagesanstieg seit drei Wochen. Hingegen zeigen die US-Leitzinsen nach wie vor nach unten, insbesondere nachdem die Datenmeldungen einen deutlichen Einbruch der Baubeginne im März und ganz unerwartet eine schwache Kerninflation enthielten. Die Federal Reserve hat ihre Zinssätze seit September bereits um 300 Basispunkte gesenkt. Allgemein wird für Ende April mit einer weiteren Zinskürzung auf mindestens 2% gerechnet. Hingegen steht der Leitzins der Eurozone seit über einem Jahr unverändert bei 4%. Zu Handelsschluss gestern notierte EurUsd um 0,98% fester, bei 1,5940, während GbpUsd um 0,49% höher, bei 1,9717, tendierte. UsdJpy notierte nach einem Sitzungstief von 100,82 um 0,13% fester bei 101,83. UsdChf ging um 0,86% auf 0,9995 zurück; das Tagestief lag bei 0,9940. UsdCad sackte um 1,64% auf 1,0011, der größte Kursrückgang seit dem 25. Februar. AudUsd tendierte um 1,26% fester bei 0,9380. Der Dollar gerät unter Druck, weil die Anleger auch auf die 1. Quartalsergebnisse in den USA achten, die bisher gemischt ausgefallen sind. JPMorgan Chase, die drittgrößte US-Bank, äußerte, dass ihr Quartalgewinn in den ersten drei Monaten des Jahres um 50% gesunken sei. Hingegen wird Merrill Lynch der Zeitung The Wall Street Journal zufolge am Donnerstag Abschreibungen in Höhe von $ 6 bis $ 8 Milliarden bekanntgeben. Die positiven Ertragsergebnisse von Intel Corp und IBM jedoch ließen die US-Aktien am Mittwoch um mehr als 2% an Wert gewinnen.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):

09:00 CHF ZEW - Konjunkturerwartungen - April, zuletzt -71,7 09:00 EUR Monatsbericht der EZB - April 11:00 CAD Verbraucherpreisinflation der Bank of Canada - Kerndaten - März, 0,3% nach 0,5% (Vormonatsvergleich) 11:00 CAD Verbraucherpreisinflation der Bank of Canada - Kerndaten - März, 1,4% nach 1,5% (Vorjahresvergleich) 11:00 CAD Verbraucherpreisinflation - März, 0,5% nach 0,4% (Vormonatsvergleich) 11:00 CAD Verbraucherpreisinflation - März, 1,5% nach 1,8% (Vorjahresvergleich) 12:30 USD Wöchentliche Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, 375.000 nach 357.000 12:30 USD Wöchentliche anhaltende Anträge, 2930k nach 2940k 13:45 USD Fed-Vertreter Kohn spricht in North Carolina über Finanzstabilität. 14:00 USD Frühindikatoren - März, 0% nach -0,3% 14:00 USD Philadelphia Fed-Index - April, -15 nach -17,4 14:30 CHF Der Präsident der Schweizer Nationalbank Roth spricht zum Thema internationaler Handel. 16:00 TRY Leitzins der CBT - März, zuletzt 15,25% 18:00 USD Fed-Vertreter Fisher spricht in Chicago über Finanzdienstleistungen. 19:20 GBP Der Vertreter der Bank of England Bean spricht in London.
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Risiken heute:

EurUsd kletterte gestern auf ein neues Allzeithoch von 1,5979. Die mittelfristige Handelsspanne liegt zwischen 1,5800 und 1,6200. Die starke Unterstützung bei 1,5528 (23,6% Retracement des Kursanstiegs von 1,4311 zu 1,5904) kann sich behaupten. Die psychologisch wichtige Marke von 1,5000 ist die starke Unterstützung vor dem Pivot-Punkt von 1,4500. Die erste Widerstandslinie verläuft weiterhin bei der Schlüsselmarke von 1,6000, vor dem Marktziel von 1,6200. Die erste Unterstützung kann sich bei 1,5511 (Tief vom 3. April) behaupten. Der geringe Widerstand liegt nach wie vor bei 1,5979.
GbpUsd verharrt nach dem Rückgang letzter Woche unter 1,9800. Trotz der Zinssenkung der BoE letzte Woche um 25 Basispunkte auf 5% steht das Paar weiterhin unter Druck. Die tatsächliche Handelsspanne ist derzeit 1,9600-1,9800. Das Paar muss über die psychologisch wichtige Marke von 2,0000 und den wichtigen Pivot-Punkt von 2,0100 zurückkehren, um den vorherrschenden Abwärtstrend zu beseitigen. Erneuter Druck könnte den Weg in Richtung des Januar-Tiefs von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Kursanstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ebnen.
UsdJpy scheint nach wie vor unter Druck zu stehen. Eine Rückkehr unter den Pivot-Punkt von 100 würde den Aufwärtstrend, der Mitte März bei 95,74 (Tief vom 17. März) einsetzte, untergraben. Der Pivot-Punkt befindet sich bei der Marke von 100. Die Unterstützung am unteren Ende verläuft bei der Marke von 95. Nach oben könnte eine Bestätigung über 100 den Weg hin zu 105, gefolgt vom starken (Trendlinien-)Widerstand bei 110,10 und dem Doppelhoch von Mitte Januar, vor dem Hoch bei 111,92 von Anfang Januar, frei machen. Die starke Unterstützung kann sich bei 95,74 (Tief des Vormonats) behaupten.
UsdChf bleibt unter 1,0200 weiterhin im Abwärtssog gefangen. Es ist derzeit innerhalb einer Dreiecksformation auf Richtungssuche. Unter 1,0000 kann sich die starke Unterstützung bei 0,9639 (Tief vom 17. März) behaupten. Über 1,0000 würde der Aufwärtstrend erst bei einer Bestätigung über dem Widerstand von 1,0200 zurückkehren. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.6200 |
2.0577 |
111.92 |
1.0500 |
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1.6000 |
2.0447 |
110.10 |
1.0200 |
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1.5979 |
2.0100 |
105.00 |
1.0000 |
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1.5960 |
1.9730 |
101.95 |
0.9980 |
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1.5528 |
1.9650 |
100.00 |
0.9888 |
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1.5400 |
1.9337 |
95.74 |
0.9639 |
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1.5000 |
1.9105 |
95.00 |
0.9500 |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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