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US-Bankensektor und Sorgen über US-Wirtschaft setzen Dollar unter Druck
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Am Montag notierte der Dollar fast unverändert, weil weitere Probleme im Bankensektor zu den Sorgen über die US-Wirtschaft beitrugen. Sie überschatteten auch die Warnung der sieben reichsten Industrienationen vor der Gefahr, die ausgeprägte Wechselkursschwankungen für die finanzielle Stabilität darstellen.
Wachovia Corp, die viertgrößte US-Bank, vermeldete überraschend einen Verlust im ersten Quartal. Dies lässt darauf schließen, dass mit weiteren Turbulenzen am Kreditmarkt zu rechnen ist und führte zu weiteren Dollar-Verkäufen, in erster Linie zu Gunsten von Euro und Sterling. Dies machte die Gewinne des Dollar zu Nichte, die nach der Äußerung der Finanzminister der G7 am Freitag verzeichnet wurden, die sich besorgt über die starken Wechselkursschwankungen gezeigt hatten.
Die Einschätzung, dass die G7-Staaten möglicherweise Dollar kaufen würden, um dessen Wertverlust aufzuhalten, hatte der US-Währung über Nacht vorübergehend zu einer Rally verholfen. Jedoch gingen die Anleger am Montag davon aus, dass die G7 nicht unmittelbar eingreifen würden, insbesondere da demnächst mit einer weiteren Zinssenkung der Federal Reserve gerechnet wird. Diese soll die US-Wirtschaft weiter stützen, die sich möglicherweise bereits in einer Rezession befindet.
Gestern wurde EurUsd zu 1,5823 gehandelt, im Umfeld seiner Schlussnotierung vom Freitag. Nach der Stellungnahme der G7 ging es bis auf 1,5671 zurück, wurde jedoch auch bis zu 1,5886 gehandelt, unweit dem letzte Woche erreichten Allzeithoch von 1,5913. GbpUsd notierte um 0,12% fester bei 1,9728, nachdem es im Tagesverlauf bis auf ein Hoch von 1,9894 klettern konnte. UsdJpy tendierte um 0,18% leichter bei 101,13, nachdem es zuvor bedingt durch die Meldung der Verluste von Wachovia auf 100,31 gesunken war.
Die Fed hat seit Beginn der Kreditkrise Ende August den Leitzins um 300 Basispunkte auf 2,25% gesenkt und wird ihn Ende dieses Monats vermutlich erneut kappen. Die Europäische Zentralbank dagegen hat die Zinsen seit über einem Jahr unverändert bei 4% belassen. Die Äußerungen der geldpolitischen Entscheidungsträger am Montag waren ein eindeutiger Hinweis auf das mangelnde Interesse der Bank an einer Zinskürzung, was dem Euro weiter Auftrieb verlieh. EZB-Ratsmitglied Yves Mersch sagte am Montag, dass es dieses Jahr keinen Spielraum für eine Zinssenkung gäbe. Ein offizieller Versuch, den Euro zu schwächen und den Dollar zu stärken, liefe der respektiven Währungspolitik der beiden Zentralbanken entgegen, und würde die Auswirkungen einer Intervention beschränken.
Nach Wachovia werden Merrill Lynch & Co Inc und Citigroup Inc im späteren Wochenverlauf ihre Ergebnisse für das erste Quartal bekannt geben. Analysten zufolge könnten beide Banken Abschreibungen in Milliardenhöhe veröffentlichen. Die Akteure am Devisenmarkt werden den Analysten zufolge den Euro vermutlich auf einen neuen Rekordstand von über 1,6000 pushen, insbesondere im Vorfeld der Tagung der Fed am 29. April.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):
08:00 NOK Handelsbilanz, März, zuletzt 36,1 Mrd. 08:30 GBP Verbraucherpreisinflation, März, 0,7% nach 0,6% (Vormonatsvergleich) 08:30 GBP Verbraucherpreisinflation, März, 2,5% nach 2,6% (Vorjahresvergleich) 08:30 GBP Einzelhandelspreisindex, März, 0,8% nach 0,5% (Vormonatsvergleich) 08:30 GBP Einzelhandelspreisindex, März, 4,1% nach 3,9% (Vorjahresvergleich) 09:00 EUR ZEW-Index, Teilindex Aktuelle Lage, April 32,5 nach 32,1 09:00 EUR Konjunktur-Stimmungsbarometer der ZEW, April -29 nach -32 12:30 USD Empire-State-Index für das Verarbeitende Gewerbe, April, -17,5 nach -22,23 12:30 USD Erzeugerpreisindex, März, 0,6% nach 0,3% (Vormonatsvergleich) 12:30 USD Erzeugerpreisindex, März, Kerndaten, 0,2% nach 0,5% (Vormonatsvergleich) 13:00 USD Nettokapitalzuflüsse, ohne Swaps, Februar, 56,5 Mrd. nach 62 Mrd. 17:00 USD NAHB-Immobilienmarktindex, April, 20 nach 20 21:00 USD Wöchentlicher Index der Washington Post-ABC News, -34 nach -34
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Risiken heute:

EurUsd kletterte letzte Woche auf ein Allzeithoch von 1,5913. Die mittelfristige Handelsspanne ist 1,5400-1,6000. Die starke Unterstützung bei 1,5528 (23,6% Retracement des Kursanstiegs von 1,4311 zu 1,5904) kann sich behaupten. Die psychologisch wichtige Marke von 1,5000 ist die starke Unterstützung vor dem Pivot-Punkt von 1,4500. Der erste Widerstand ist die Schlüsselmarke von 1,6000. Die erste Unterstützung kann sich bei 1,5511 (Tief vom 3. April) behaupten.
GbpUsd verharrt nach dem Rückgang letzter Woche unter 1,9800. Trotz der Zinssenkung der BoE letzte Woche um 25 Basispunkte auf 5% scheint das Paar weiterhin unter Druck zu stehen. Die tatsächliche Handelsspanne ist derzeit 1,9600-1,9800. Das Paar muss über die psychologisch wichtige Marke von 2,0000 und den wichtigen Pivot-Punkt von 2,0100 zurückkehren, um den vorherrschenden Abwärtstrend zu beseitigen. Erneuter Druck könnte den Weg in Richtung des Januar-Tiefs von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Kursanstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ebnen.
UsdJpy scheint nach wie vor unter Druck zu stehen. Eine Rückkehr unter den Pivot-Punkt von 100 würde den Aufwärtstrend, der Mitte März bei 95,74 (Tief vom 17. März) einsetzte, untergraben. Der Pivot-Punkt befindet sich bei der Marke von 100. Die Unterstützung am unteren Ende verläuft bei der Marke von 95. Nach oben könnte eine Bestätigung über 100 den Weg hin zu 105, gefolgt vom starken (Trendlinien-)Widerstand bei 110,10 und dem Doppelhoch von Mitte Januar, vor dem Hoch bei 111,92 von Anfang Januar, frei machen. Die starke Unterstützung kann sich bei 95,74 (Tief des Vormonats) behaupten.
UsdChf bleibt unter 1,0200 weiterhin im Abwärtssog gefangen. Es ist derzeit innerhalb einer Dreiecksformation auf Richtungssuche. Unter 1,0000 kann sich die starke Unterstützung bei 0,9639 (Tief vom 17. März) behaupten. Über 1,0000 würde der Aufwärtstrend erst bei einer Bestätigung über dem Widerstand von 1,0200 zurückkehren. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.6000 |
2.0577 |
111.92 |
1.0500 |
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1.5913 |
2.0447 |
110.10 |
1.0200 |
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1.5904 |
2.0100 |
105.00 |
1.0000 |
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1.5860 |
1.9720 |
100.90 |
0.9960 |
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1.5528 |
1.9650 |
100.00 |
0.9888 |
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1.5400 |
1.9337 |
95.74 |
0.9639 |
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1.5000 |
1.9105 |
95.00 |
0.9500 |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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