Forex - G7 äußern sich besorgt über die ausgeprägten Schwankungen der wichtigen Währungen
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G7 äußern sich besorgt über die ausgeprägten Schwankungen der wichtigen Währungen
Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Am Freitag konnte der Yen auf breiter Front zulegen, nachdem der Rückgang der Quartalsergebnisse von General Electric die Sorgen über die US-Wirtschaft weiter verschärfte und die Anleger dazu veranlasste, riskantere Positionen glattzustellen. Die US-Aktienmärkte gaben am Freitag um mehr als 2% nach und zogen den Dollar gegenüber den Niedrigzinswährungen japanischer Yen und Schweizer Franken weiter nach unten. Den Analysten zufolge führten die Meldungen, dass General Electric einen Rückgang der Gewinne um 6% verzeichnen musste und dass das US-Verbrauchervertrauen im April auf ein 26-Jahres-Tief gesunken ist, zu einer schlechteren Bewertung der Stärke und Gesundheit der US-Wirtschaft.

UsdJpy gab auf ein Tagestief von 100,65 nach und wurde zuletzt zu 100,95, minus 0,72%, gehandelt. EurJpy tendierte um 0,38% niedriger, bei 159,61, eine Kehrtwende nach dem Tageshoch von 161,36. EurUsd notierte um 0,35% fester bei 1,5812. Im Tagesverlauf erreichte es ein Hoch von 1,5855, unweit des Rekordhochs vom Donnerstag von 1,5913. GbpUsd notierte fast unverändert bei 1,9705, -0,12%. UsdChf sank um 0,57% auf 1,0011.

Der Yen konnte auch gegenüber NZD und AUD eine Rally verzeichnen, weil die Sorgen über die US-Wirtschaft die Anleger dazu bewegten, Carry Trades abzuwickeln. Carry Trades werden durch die Aufnahme von Krediten in Niedrigzinswährungen, wie dem Yen, finanziert, die dann für Anlagen in stärker rentablen Devisen und Wertpapieren eingesetzt werden.

Die Finanzminister und Zentralbankvertreter der G7 äußerten sich am Freitag besorgt über die deutlichen Schwankungen der wichtigen Währungen, die seit ihrer Zusammenkunft im Februar eingetreten sind. Diese Äußerung der G7 impliziert, dass die Behörden zu einer Dollar-Intervention greifen könnten. Jedoch bezweifeln die Händler und Analysten, dass damit in nächster Zeit zu rechnen sei. Abgesehen von der Reaktion der Devisenmärkte auf die Äußerung der G7 wird der Dollar diese Woche, laut Aussage der Händler, von den US-Daten beeinflusst werden, namentlich die Einzelhandelsumsätze, Erzeugerpreise, Verbraucherpreise sowie die Erträge der US-Banken.

Allgemein wird damit gerechnet, dass die Federal Reserve im Monatsverlauf den Leitzins von derzeit 2,25% senken wird. Dagegen gehen die Anleger davon aus, dass die EZB ihren Zinssatz zunächst bei 4% belässt.

Forex-Chart

Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):

08:30 GBP GBP Erzeugerpreisindex, Output, Kerndaten, März, 0,4% nach 0,2% (Vormonatsvergleich)
08:30 GBP Erzeugerpreisindex, Output, Kerndaten, März, 3% nach 3% (Vorjahresvergleich)
08:30 GBP Erzeugerpreisindex, Input, Kerndaten, März, 2% nach 1,7% (Vormonatsvergleich)
08:30 GBP Erzeugerpreisindex, Input, Kerndaten, März, 19,3% nach 19,3% (Vorjahresvergleich)
08:30 GBP Erzeugerpreisindex, Output, März, 0,5% nach 0,3% (Vormonatsvergleich)
08:30 GBP Erzeugerpreisindex, Output, März, 5,6% nach 5,7% (Vorjahresvergleich)
09:00 EUR Industrieproduktion Eurozone, Februar, 0,2% nach 0,9% (Vormonatsvergleich)
09:00 EUR Industrieproduktion Eurozone, Februar, 2,9% nach 3,8% (Vorjahresvergleich)
12:30 USD Einzelhandelsumsätze ohne Autos, März, 0,1% nach -0,2% (Vormonatsvergleich)
12:30 USD Einzelhandelsumsätze, März, 0,0% nach -0,6% (Vormonatsvergleich)
14:00 USD Lagerbestände, Februar, 0,6% nach 0,8%
22:45 NZD Verbraucherpreisindex, 1. Quartal, 0,8% nach 1,2%


Risiken heute:

EurUsd kletterte am Donnerstag auf ein Allzeithoch von 1,5913. Die mittelfristige Handelsspanne ist 1,5400-1,6000. Die starke Unterstützung bei 1,5528 (23,6% Retracement des Kursanstiegs von 1,4311 zu 1,5904) kann sich behaupten. Die psychologisch wichtige Marke von 1,5000 ist die starke Unterstützung vor dem Pivot-Punkt von 1,4500. Der erste Widerstand ist die Schlüsselmarke von 1,6000. Die erste Unterstützung kann sich bei 1,5511 (Tief vom Donnerstag) behaupten.

GbpUsd verharrt nach dem Rückgang letzter Woche unter 1,9800. Trotz der Zinssenkung der BoE letzte Woche um 25 Basispunkte auf 5% scheint das Paar weiterhin unter Druck zu stehen. Die tatsächliche Handelsspanne ist derzeit 1,9600-1,9800. Das Paar muss über die psychologisch wichtige Marke von 2,0000 und den wichtigen Pivot-Punkt von 2,0100 zurückkehren, um den vorherrschenden Abwärtstrend zu beseitigen. Erneuter Druck könnte den Weg in Richtung des Januar-Tiefs von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Kursanstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ebnen.

UsdJpy scheint nach wie vor unter Druck zu stehen. Eine Rückkehr unter den Pivot-Punkt von 100 würde den Aufwärtstrend, der Mitte März bei 95,74 (Tief vom 17. März) einsetzte, untergraben. Der Pivot-Punkt befindet sich bei der Marke von 100. Die Unterstützung am unteren Ende verläuft bei der Marke von 95. Nach oben könnte eine Bestätigung über 100 den Weg hin zu 105, gefolgt vom starken (Trendlinien-)Widerstand bei 110,10 und dem Doppelhoch von Mitte Januar, vor dem Hoch bei 111,92 von Anfang Januar, frei machen. Die starke Unterstützung kann sich bei 95,74 (Tief des Vormonats) behaupten.

UsdChf bleibt unter 1,0200 weiterhin im Abwärtssog gefangen. Es ist derzeit innerhalb einer Dreiecksformation auf Richtungssuche. Unter 1,0000 kann sich die starke Unterstützung bei 0,9639 (Tief vom 17. März) behaupten. Über 1,0000 würde der Aufwärtstrend erst bei einer Bestätigung über dem Widerstand von 1,0200 zurückkehren. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar.

Resistance and Support:

EURUSD GBPUSD USDJPY USDCHF
1.6000 2.0577 111.92 1.0500
1.5913 2.0447 110.10 1.0200
1.5904 2.0100 105.00 1.0158
1.5755 1.9725 100.85 1.0020
1.5528 1.9650 100.00 1.0000
1.5400 1.9337 95.74 0.9639
1.5000 1.9105 95.00 0.9500
S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt


 

 
 
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