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Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen |
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Sorgen über die US-Wirtschaft schicken Aktienmärkte rund um die Welt in den Keller
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Die anhaltenden Sorgen über die US-Wirtschaft ließen den Dollar gegenüber dem Euro und dem Pfund Sterling absacken. Die Aktienmärkte von Shanghai bis New York stürzten in den Keller. Der Internationale Währungsfonds teilte mit, dass sich die USA auf dem Weg in eine Rezession befindet. Derzeit ist die größte Sorge der Anleger das Übergreifen der Krise am Wohnimmobilienmarkt auf viele andere Wirtschaftsbranchen. Zwar hat Präsident George Bush einen Vorschlag zur Stabilisierung des Wohnimmobilienmarkts vorgestellt, jedoch wird es einige Monate, wenn nicht sogar Jahre, dauern, bis sich diese in der Wirtschaft bemerkbar macht. Allgemein wird davon ausgegangen, dass die Europäische Zentralbank an ihrer restriktiven Einschätzung der Konjunkturentwicklung der Eurozone festhält. Allerdings werden insbesondere die Händler Zurückhaltung üben. Die schwächeren europäischen Wirtschaftsdaten werfen die Frage auf, wie lange die EZB noch ohne Zinssenkung ausharren kann. Die Bank of England scheint für eine Zinssenkung bereit zu stehen, weil die britische Wirtschaft die Folgen der Kredit- und Eigenheimkrise zu spüren bekommt. Gegenüber dem Greenback kletterte der Euro gestern auf ein Hoch von 1,5865 und Pfund Sterling auf einen Höchststand von 1,9792.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):

09:00 EUR Industrieproduktion, saisonbereinigt, Februar (Vormonatsvergleich), -0,50% nach 1,30% 09:00 EUR Industrieproduktion, arbeitstägig bereinigt, Februar (Vorjahresvergleich), -0,80% nach 0,50% 09:00 EUR Industrieproduktion, nicht saisonbereinigt, Februar (Vorjahresvergleich), 0,90% nach 0,50% 09:30 GBP Sichtbare Handelsbilanz (GBP/Mio.), Februar, £ -7.500 nach £ -7.503 09:30 GBP Handelsbilanz Nicht-EU-Länder (GBP/Mio.), Februar, £ -4.300 nach £ -4.292 09:30 GBP Handelsbilanz gesamt (GBP/Mio.), Februar, £ -4.200nach £ -4.102
12:00 GBP ZINSENTSCHEIDUNG DER BOE, 10. April, 5,00% nach 5,25%
12:45 GBP Zinsentscheidung der EZB, 10. April, 4,00% nach 4,00%
13:30 GBP Handelsbilanz, Februar, $ -57,5 Mrd. nach $ -58,2 Mrd. 13:30 USD Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, 5. April, 380k nach 407k 13:30 USD Anhaltende Anträge, 29. März, 2942k nach 2937k 13:30 CAD Internationaler Warenhandel, Februar, C$ 3,4 nach C$ 3,3
18:30 USD ICSC-Index der Ladenkettenumsätze, März (Vorjahresvergleich)
19:00 USD Monatliche Vorlage des Staatshaushalts, März, $ -70,8 Mrd. nach $ -96,3 Mrd.
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Risiken heute:

EurUsd kletterte gestern auf ein Hoch von 1,5865, in Sichtweite der Höchstnotierung vom letzten Monat von 1,5904. Die mittelfristige Handelsspanne ist 1,5400-1,6000. Die starke Unterstützung bei 1,5528 (23,6% Retracement des Kursanstiegs von 1,4311 zu 1,5904) kann sich behaupten. Die psychologisch wichtige Marke von 1,5000 ist die starke Unterstützung vor dem Pivot-Punkt von 1,4500. Der erste Widerstand ist die Schlüsselmarke von 1,6000. Die erste Unterstützung kann sich bei 1,5511 (Tief vom Donnerstag) behaupten.
GbpUsd erholte sich am Mittwoch, nach dem Rückgang um 1,08% am Vortag, um 0,34% auf 1,9736. Das Paar scheint im Vorfeld der Zinsentscheidung der BoE immer noch unter Druck zu stehen und verharrt in dem seit 4 Wochen vorherrschenden leichten Abwärtstrend. Die tatsächliche Handelsspanne ist derzeit 1,9600-1,9800. Das Paar muss über die psychologisch wichtige Marke von 2,0000 und den wichtigen Pivot-Punkt von 2,0100 zurückkehren, um den vorherrschenden Abwärtstrend zu beseitigen. Erneuter Druck könnte den Weg in Richtung des Januar-Tiefs von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Kursanstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ebnen.
UsdJpy geriet am Mittwoch erneut unter Druck und gab um 0,94% auf 101,76 nach. Heute wird es im Umfeld von 100,50 gehandelt. Eine Rückkehr unter den Pivot-Punkt von 100 würde den Aufwärtstrend, der Mitte März bei 95,74 (Tief vom 17. März) einsetzte, untergraben. Der Pivot-Punkt befindet sich bei der Marke von 100. Die Unterstützung am unteren Ende verläuft bei der Marke von 95. Nach oben könnte eine Bestätigung über 100 den Weg hin zu 105, gefolgt vom starken (Trendlinien-)Widerstand bei 110,10 und dem Doppelhoch von Mitte Januar, vor dem Hoch bei 111,92 von Anfang Januar, frei machen. Die starke Unterstützung kann sich bei 95,74 (Tief des Vormonats) behaupten.
UsdChf bleibt unter 1,0200 weiterhin im Abwärtssog gefangen. Am Mittwoch ging es unter die psychologisch wichtige Marke von 1,0000 zurück, bis auf 0,9975, bevor es schließlich mit 1,0025, -1,31%, aus dem Handel ging. Die starke Unterstützung kann sich bei 0,9639 (Tief vom 17. März) behaupten. Erst über dem Widerstand von 1,0200 kehrt das Paar in den Aufwärtstrend zurück. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.6000 K |
2.0577 T |
111.92 K |
1.0500 S |
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1.5913 M |
2.0447 S |
110.10 T |
1.0200 S |
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1.5904 S |
2.0100 P |
105.00 S |
1.0000 P |
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1.5900 |
1.9825 |
100.45 |
0.9905 |
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1.5528 S |
1.9730 M |
100.00 P |
0.9871 M |
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1.5400 T |
1.9337 S |
95.74 S |
0.9639 K |
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1.5000 K |
1.9105 K |
95.00 T |
0.9500 T |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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