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Tägliche Meldungen und Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen |
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BoE und EZB behalten Zinsen bei, Dollar gibt nach
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Gestrige Neuigkeiten und Ereignisse:

Der Euro erholte sich am Donnerstag von einem 2-Monatstief gegenüber dem Dollar, nachdem der Präsident der Europäischen Zentralbank Jean-Claude Trichet gesagt hatte, dass er sich nach wie vor vorrangig Sorgen um die hohe Inflation mache und damit signalisierte, dass die Bank in der absehbaren Zeit die Leitzinsen nicht senken wird. Nachdem die EZB den maßgeblichen Refinanzierungssatz am Donnerstag bei 4% belassen hatte, teilte Trichet den Reportern mit, dass der Eurozone aufgrund hoher Energie- und Lebensmittelpreise weiterhin „eine langwierige Periode“ hoher Inflation bevorstehe. Einige Anleger waren davon ausgegangen, dass Trichet seine Äußerungen zum Thema Inflation etwas dämpfen und sich stattdessen auf die Anzeichen eines rückläufigen Wachstums in der Eurozone konzentrieren würde. Dies half dem Währungspaar EurUsd, sich von einem 2-Monatstief bei 1,5285 loszureißen und bis auf 1,5442 nach oben zu klettern. Es schloss mit einem Plus von 0,4% bei 1,5406. Das anhaltende Augenmerk der EZB auf Inflation in einer Zeit, in der sich das globalen Wachstum abzukühlen scheint, führte dazu, dass Anleger ihr Risikoengagement reduzierten, und dies verlieh wiederum dem niedrig rentierenden Yen Auftrieb, der typischerweise zur Finanzierung riskanter Geschäfte herangezogen wird.
UsdJpy gab um 1,02% auf 103,84 nach, und EurJpy verbilligte sich um 0,61 auf 159,97. UsdChf sank um -0,71% auf 1,0507, dagegen notierte GbpUsd stabil bei 1,9556, ein Plus von +0,25%, nachdem die Bank of England die Zinsen unverändert bei 5% beibehalten hatte. In den Konjunkturdaten aus Großbritannien spiegelte sich eine schwächere Wirtschaft wider, die Hauspreise brechen rapide ein, und Analysten sagten, sie gehen davon aus, dass die BoE bei ihrer nächsten Sitzung im Juni die Zinsen senken werde.
Analysten sagten, dass die EZB, konfrontiert mit steigenden Lebensmittel- und Energiepreisen einerseits und einem sich verlangsamenden Wachstum andererseits, in einer sehr schwierigen Situation sei. Die EZB kann die Zinsen nicht senken, da ihr die nicht nachlassende Inflation nach wie vor Sorgen bereitet. Aber Analysten sagten auch, dass die anhaltend schwachen Daten aus der Eurozone den Druck auf die einheitliche Währung aufrecht erhalten könnten, was eine Rückkehr zu einem Rekordhoch über 1,6000 unwahrscheinlich machen würde.
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Wichtigste Themen heute (Zeit in GMT):
08:00 NOK Kerninflation April, 2,3% nach 2,1% 11:00 CAD Bericht zur Veränderung der Beschäftigungszahlen für April, 10k nach 14,6k 12:30 CAD Handelsbilanz März, CAD$ 4,5 Mrd. nach Cad$ 4,94 Mrd. 12:30 CAD Internationaler Handel März, CAD$ -61,3 Mrd. nach Cad$ -62,32 Mrd. 13:15 USD Fed-Vertreter Evans spricht in Illinois über die wirtschaftliche Lage 21:30 USD Finanzminister Paulson spricht in Washington über Finanzausbildung
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Risiken heute:

EurUsd Der Euro ist seit drei Wochen schwach und durchbrach gestern die Handelsspanne bei 1,5400 nach unten. Die psychologisch wichtige Marke von 1,5000 ist die starke Unterstützung vor dem Pivot-Punkt bei 1,4500. Der Pivot-Widerstand hält sich bei 1,6000 vor dem wichtigen Widerstand bei 1,6200, dem Marktziel. Der erste Widerstand liegt nach wie vor bei der früheren Unterstützung von 1,5528.
GbpUsd Das Währungspaar durchbrach am Mittwoch den Unterstützungsbereich bei 1,9600. Weiterer Druck könnte den Weg in Richtung des Januar-Tiefs von 1,9337 und 1,9105 (50% Retracement des Kursanstiegs von 1,7049 zu 2,1162) ebnen. Eine erneute Erholung über 1,9600 und 1,9800 könnte den Weg wieder freimachen hin zur psychologischen Marke von 2,0000. Die derzeitige Handelsspanne ist der Bereich zwischen 1,9500 und 1,9800.
UsdJpy Der jüngste Aufwärtstrend der vergangenen 1½ Monate traf bei etwa 105 auf Widerstand. Ein weiterer Kursgewinn könnte den Weg nach oben hin zum starken (Trendlinien)-Widerstand bei 110,10 und dem Doppelhoch von Mitte Januar vor dem Hoch bei 111,92 von Anfang Januar frei machen. Bei Gewinnmitnahmen oder einer Rückkehr unter 105 könnte das Paar wieder zurückfallen in die Konsolidierungsspanne von 100 – 103. Das Hoch von Anfang April von 102,95 bleibt die geringfügige Unterstützung.
UsdChf Das Paar durchbrach vergangenen Freitag 1,0500 nach oben und kletterte auf ein 2-Monatshoch bei 1,0609. Eine Rückkehr unter 1,0500 könnte 1,0200 und 0,9639, das Tief vom 17. März, wieder ins Blickfeld rücken. Der aktuelle Aufwärtstrend scheint über dem ehemaligen Widerstand bei 1,0200 gefestigt. Das Doppelhoch von Anfang Januar von 1,1191 stellt den starken Widerstand dar.
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Resistance and Support:
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EURUSD |
GBPUSD |
USDJPY |
USDCHF |
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1.6200 T |
2.0447 S |
111.92 K |
1.1191 S |
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1.6000 K |
2.0100 P |
110.10 T |
1.0609 M |
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1.5528 M |
1.9800 S |
105.70 M |
1.0560 M |
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1.5475 |
1.9545 |
103.05 |
1.0435 |
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1.5285 M |
1.9593 M |
104.61 M |
1.0428 M |
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1.5000 K |
1.9337 S |
102.95 M |
1.0200 S |
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1.4500 P |
1.9105 K |
100.00 P |
0.9637 K |
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S: Stark, M: Klein, T: Trendlinie, K: entscheidende Marke, P: Pivot-Punkt |
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