Strategien für den Devisenhandel

Erfolgreich zu handeln ist keinesfalls einfach. Was man braucht ist Zeit, Marktwissen, Marktverständnis, eine Handelsstrategie und eine große Portion Selbstbeherrschung. Swissquote Bank SA verwaltet keine Konten und bietet keine Marktberatung. Dies übernehmen Anlageverwalter und vermittelnde Broker, die sog. Introducing-Broker. Als Marktexperten können wir Ihnen aber die richtige Richtung weisen: Wir erklären Ihnen, was sinnvolle Handelsstrategien und -überlegungen und was schlechte Ratschläge sind.

Jeder, der behauptet, dass Sie beim Devisenhandel stets Geld verdienen können, sagt die Unwahrheit. Der Devisenmarkt ist von Natur aus schwankungsanfällig, also volatil. Beim Internet-Devisenhandel mit Margin erhöht sich diese Volatilität exponentiell. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem sehr “schnellen Markt”, der sich naturgemäß unbeständig entwickelt. Gemäß diesem Grundsatz leuchtet es ein, dass ein Händler für eine gewinnbringende Transaktion sowohl charttechnische als auch fundamentale Daten berücksichtigen muss und anschließend auf der Basis seiner Markteinschätzung und -erwartung eine fundierte Entscheidung treffen kann. Das richtige Timing einer Transaktion ist entscheidend und die für den Handelserfolg wohl wichtigste Variable. Doch kann ein Händler nicht vermeiden, dass sich sein Timing von Zeit zu Zeit als falsch erweist. Sie dürfen nicht damit rechnen, bei jeder Transaktion einen Gewinn zu erzielen.

Hier einige grundlegende Prinzipien, um die Chancen auf eine erfolgreiche Transaktion zu maximieren:
Handeln Sie mit Beträgen, deren Verlust Sie verkraften können:
Der Handel an den Devisenmärkten ist spekulativ und kann zu Verlusten führen. Er ist aber auch interessant, aufregend und kann süchtig machen. Je mehr Sie sich mit Ihrem Geld befassen, desto schwerer fällt es, bei Entscheidungen einen klaren Kopf zu bewahren. Ihr verdientes Geld ist kostbar. Doch mit Geld, das Sie zum überleben brauchen, sollten Sie niemals handeln.
Halten Sie sich über das Marktgeschehen auf dem Laufenden
Was macht der Markt? Tendiert er nach oben, nach unten, oder in einer Handelsspanne? Ist der Trend ausgeprägt oder schwach; und hat er bereits vor geraumer Zeit eingesetzt oder bildet er sich erst heraus? Sich ein genaues Bild von der Marktlage zu verschaffen, stellt die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Transaktion dar.
Bestimmen Sie den für Sie relevanten Handelszeitraum:
Viele Händler steigen am Markt ein, ohne sich darüber im Klaren zu sein, wann sie wieder aussteigen möchten. Schließlich will man ja Geld verdienen. Das trifft wohl zu. Doch beim Handel muss man die Kursbewegungen, die man erwartet, vor dem geistigen Auge nachvollziehen. Damit hat man bereits die Kursentwicklung während eines bestimmen Zeitraums vorweggenommen und implizit einen Ausstiegskurs festgelegt. Wichtig dabei ist, Ihre Transaktion geistig in Relation zu setzen. Zwar ist es unmöglich zu wissen, wann genau Sie am Markt aussteigen. Sie müssen aber von Beginn an bestimmen, ob Sie sog. Scalping betreiben (d.h. kleinste Kursbewegungen ausnützen), über einen Handelstag aktiv sein oder längerfristige Positionen eingehen möchten. Damit entscheidet sich letztlich auch, welcher Chart-Zeitraum für Sie relevant ist. Wenn Sie mehrere Transaktionen am gleichen Tag tätigen, ist es sinnlos, für die charttechnische Analyse einen Tageschart zu verwenden. Chartausschnitte über einen Zeitraum von 30 Minuten oder eine Stunde dürften hilfreicher sein. Gut zu wissen ist auch, zu welcher Zeit die verschiedenen Finanzzentren in den Handel ein- und aussteigen, da dies die Kurse beeinflussen kann und die Volatilität und Liquidität entweder steigen oder sinken lässt.
Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt für Ihre Transaktion
Es kann vorkommen, dass Sie eine bestimmte Kursbewegung zwar korrekt antizipieren, die Position aber zu früh oder zu spät eingehen. Beim Timing spielen zwei Faktoren eine Rolle: Einerseits kann die im Voraus bekannte Veröffentlichung von Daten wie den Konsumentenpreisen, den Einzelhandelsumsätzen oder der Zinsentscheidung der US-Notenbank einen bereits vorhandenen Kurstrend noch verstärken. Das richtige Timing bedeutet dann zu wissen, was am Markt erwartet wird, und sämtliche daraus entstehenden Konsequenzen miteinzubeziehen. Andererseits können Sie anhand charttechnischer Analysen bestimmen, wann und bei welchem Kurs eine Bewegung stattfinden könnte. Auf die technische Analyse wird später noch detaillierter eingegangen.
Bei Zweifeln abwarten
Sind Sie sich bei einer Transaktion unsicher und zögern, dann warten Sie ab.
Transaktionsgrößen:
Das Margin Trading verleiht dem Devisenhändler einen sehr hohen Grad an Leverage. Das Ausschöpfen der Margin (bei Swissquote Bank SA 1 %) kann zu sehr hohen Gewinnen oder Verlusten auf einem Konto führen. Allgemein ist zur Staffelung von Transaktionen zu raten, so dass ein Wiedereinstieg in den Markt oder der Handel mit anderen Devisen möglich ist. Kurz gesagt, handeln Sie nicht mit Beträgen, die potenziell das Aus für Sie bedeuten können und setzen Sie nicht alles auf eine Karte.
 
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Der Handel mit Währungen und Edelmetallen beinhaltet erhebliche Verlustrisiken und ist nicht für alle Anleger geeignet. Berücksichtigen Sie Ihre Erfahrung, Anlageziele, Vermögenswerte, Einkünfte und Risikobereitschaft, bevor Sie ein ACM-Handelskonto bei der Swissquote Bank eröffnen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie Ihre Anfangsinvestition teilweise oder vollständig verlieren. Sie sollten daher nicht spekulieren, investieren oder Absicherungen tätigen, wenn Sie sich einen Verlust nicht leisten können, das Kapital geliehen haben, es dringend benötigen oder die Beträge für Ihren privaten Lebensunterhalt bzw. den Ihrer Familie notwendig sind. Sie sollten sich aller mit dem Währungshandel verbundenen Risiken bewusst sein und die Beratung eines unabhängigen Finanzberaters einholen, falls Sie Fragen haben.